Nach Redaktionsschluss - der Medienpodcast

Alternative zu den Datenkraken - Warum kein öffentlich-rechtliches Facebook?

Fast dreieinhalb Stunden verbringen die Deutschen täglich im Internet - einen großen Teil davon in den Sozialen Medien. Wer Menschen mit Journalismus erreichen will, muss ihn genau dort anbieten - finden die öffentlich-rechtlichen Sender und stellen deshalb ihre Inhalte via Facebook, Instagram und YouTube zur Verfügung. Dieses Engagement von ARD, ZDF und Deutschlandradio war von Anfang an umstritten. Denn die ausländischen Internetkonzerne können sich so mit Inhalten schmücken, die sie selbst nichts kosten und verdienen Milliarden mit dem Sammeln von Nutzerdaten. Zudem sind die Algorithmen,  die darüber entscheiden, wie viele Menschen diese Inhalte sehen, nicht transparent. Dlf-Hörer Stephan Schreiber findet es deshalb falsch, dass beitragsfinanzierte Inhalte über Facebook und Co. ausgespielt werden und wünscht sich ein Soziales Netzwerk in öffentlich-rechtlicher Verantwortung. Mit ihm diskutieren Juliane Leopold, Chefredakteurin Digitales von ARD Aktuell und Brigitte Baetz aus der Mediasres-Redaktion des Deutschlandfunks. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/11/20/alternative_zu_den_datenkraken_warum_kein_dlf_20201120_1100_935b7f5b.mp3

24 Min. | 20.11.2020