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Archivradio - Geschichte in Originaltönen

Kultur

Das Radio: seit einem Jahrhundert Wegbegleiter der deutschen Geschichte. Historische Tondokumente vermitteln ein Gefühl für wichtige Ereignisse und Stimmungen vergangener Jahrzehnte.

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In Kalifornien war Paul Watzlawick Mitglied der Palo-Alto-Gruppe. Am Mental Research Institut (MRI) entwickelte er seine Kommunikationstheorie
23.07.2021

Paul Watzlawick über seine Kommunikationstheorie und das Unglücklichsein

5.11.1985 | Die meisten kennen Paul Watzlawick (25.7.1921 - 31.3.2007) von seinem Bestseller "Anleitung zum Unglücklichsein", er war aber auch ein großer Wissenschaftler, der eine bis heute einschlägige Kommunikationstheorie verfasste, die sich für ein theoretisches Werk sogar recht flüssig liest. Zum anderen hat er wesentlich dazu beigetragen, das systemische Denken nach Deutschland zu bringen. Und übrigens auch den Begriff "Kommunikation" selbst, der bei Erscheinen seines Buches Ende der 1960er-Jahre in der deutschen Sprache noch ziemlich unbekannt war. 1985 tritt Watzlawick bei einem Seminar im Stuttgarter Hospitalhof auf. Anschließend gibt er Hildegard Lüning vom Süddeutschen Rundfunk ein Interview, in dem sie auch Auszüge aus seinem Vortrag anspricht. Denn Watzlawick ist nicht zuletzt deshalb so populär, weil er seine Botschaften in prägnante Geschichten packen konnte. | http://swr.li/paul-watzlawick

86 Min.
Im Sommer 2002 traten die Elbe und ihre Zuflüsse über die Ufer. Das Jahrhunderthochwasser hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Tausende Menschen verloren ihr Hab und Gut. Bundeskanzler Gerhard Schröder besuchte am 14. August die Stadt Grimma in S
16.07.2021

Hochwasser-Wahlkampf: Kanzler Schröder gummistiefelt durch Grimma

August 2002: Hochwasserkatastrophe in Sachsen, der Pegel der Elbe und ihrer Nebenflüsse sind stellenweise so hoch wie nie zuvor gemessen wurde. In Dresden und vielen anderen Städten stehen Straßen unter Wasser. Es ist aber nicht nur Hochwasser, sondern auch Wahlkampf. Am 14. August, als die Wassermassen schon zurückgehen, besucht Bundeskanzler Gerhard Schröder die schwer getroffene Stadt Grimma im Landkreis Leipzig. Er zeigt sich tief erschüttert und verspricht unbürokratische Hilfe, was seine Popularitätswerte vor der Wahl deutlich steigen lässt. Die Reportage aus Grimma ist von Sylvia Stadler. Schröders Herausforderer Edmund Stoiber (CSU) verpasst die Chance, sich an der Elbe blicken zu lassen. Er besucht lediglich die Hochwassergebiete im eigenen Bundesland Bayern, was ihm aber im Wahlkampf wenig nützt. Der Beitrag von Armin Hering - ebenfalls vom 14. August - zeigt noch deutlicher, wie das Hochwasser den Wahlkampf beeinflusst.

7 Min.