Der Benecke · radioeins

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Der Benecke

Pop und Szene

Er ist Vorsitzender der Deutschen Dracula - Gesellschaft. Er ist Mitglied des Komitees des Nobelpreises für kuriose wissenschaftliche Forschungen. Er ist der bekannteste Kriminalbiologe der Welt. Er ist Dr. Mark Benecke. Und er ist jeden Samstag zwischen 9.00 und 12.00 Uhr zu Gast in der Sendung Die Profis auf radioeins. Dieser Podcast steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Alle Episoden

Dr. Mark Benecke
02.10.2021

Mikrochips, die wie Ahornsamen fliegen

Immer häufiger nimmt sich die Wissenschaft ein Vorbild an unserer Natur und ihren Phänomenen. So auch in der Bioelektronik, wie die neue Forschung der Northwestern University in Illinois zeigt. Das Forscherteam zielt auf die Entwicklung von kleinen antriebslosen Fluggeräten ab, die durch spezielle Sensoren Informationen zur Luftverschmutzung direkt auf die Erde funken können. Für den Flug der Mikrochips orientieren sich die Wissenschaftler an den Mechanismen von Ahornsamen, die propellerartig auf den Boden "fliegen". Bei den entwickelten Fluggeräten handelt es sich um die kleinsten von Menschenhand geschaffenen Mikrochips. Doch das "Ahorn-Fluggerät" hat noch mehr zu bieten und das erzählt uns kein anderer als Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

6 Min.
Übergewichtiger Mann © imago images/Ikon Images
18.09.2021

Absurd, lustig, bizarr: Verleihung der IG Nobelpreise

Am 9. September war es wieder so weit. Die IG Nobelpreise wurden im Sanders Theater der Harvard University verliehen. Dabei werden ungewöhnliche und einfallsreiche Forschungen in den Bereichen Naturwissenschaften, Medizin und Technologie gewürdigt, die einen "erst zum Lachen bringen, dann zum Nachdenken anregen". Auch dieses Jahr waren wieder absurde, lustige und bizarre Forschungen dabei. Unter anderem Studien, in denen Kaugummi-Bakterien untersucht oder übergewichtige Politiker analysiert wurden. Wir haben uns die vier verrücktesten Projekte herausgesucht, und lassen uns die Erkenntnisse von einem Mitglied der diesjährigen Jury erklären: Dr. Mark Benecke! | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

7 Min.
Dr. Mark Benecke
11.09.2021

Geteilte Wurmerfahrung

Wenn ein Organismus in seiner Umgebung auf eine Bedrohung stößt, ist es für die Art von Vorteil, andere vor der Gefahr zu warnen. Der mikroskopisch kleine Spulwurm C. elegans stößt in seiner Umgebung regelmäßig auf Gefahren wie das pathogene Bakter ium P. aeruginosa, das eine attraktive Nahrungsquelle zu sein scheint, aber die Würmer krank machen kann, wenn sie es fressen. Eine Studie von Forschern aus Princeton zeigt jetzt, dass die Würmer nicht nur ihren Nachkommen beibringen können, die Krankheitsquelle zu vermeiden, sondern sich auch gegenseitig davor warnen.Die Erkenntnisse dieser neuen Studie erklärt uns jemand, der sich in seiner Diplomarbeit zufällig genau mit diesen Tieren beschäftigt hat: Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

5 Min.
Krake © imago images/Cavan Images
04.09.2021

Um sich werfende Oktopusweibchen

Wenn Oktopusweibchen von den männlichen Kollegen die Nase voll haben, dann zeigen sie das auch. Das konnte eine Untersuchung des Biologe Peter Godfrey-Smith und seinem Team von University of Sydney eher zufällig nachweisen. Die Forscher*innen haben jahrelang Videomaterial der Tierchen gesammelt. Dabei fiel ihnen auf, dass die Oktopusweibchen immer mal wieder Sedimente, Tang oder Muschelschalen auf die Männchen warfen. Was die Wissenschaftler*innen zunächst für einen Zufall hielten, stellte sich als echte Taktik heraus. Die Weibchen scheinen damit nervige Männchen abwehren zu wollen, die sich mit ihnen paaren wollen. Doch auch zum Frustabbau könnte es ein beliebtes Mittel sein. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

6 Min.
Fruchtfliege © imago images/Panthermedia
28.08.2021

Einsame Taufliegen

Die Isolation im Lockdown hat bei vielen Menschen ihre Spuren hinterlassen, etwa in Form von Schlafschwierigkeiten oder Gewichtszunahme. Dahinter könnten Mechanismen stecken, die es auch bei der Taufliege (Drosophila melanogaster) gibt: Die normalerweise in Gruppen lebenden Insekten schlafen bei sozialer Isolation weniger und fressen mehr. Taufliegen eignen sich somit als Modelltiere für die Grundlagenforschung zur Wirkung von sozialer Isolation, haben sich Wissenschaftler der Rockefeller University in New York gedacht und eine Studie dazu durchgeführt. Was dabei rausgekommen ist ordnet der Herr der Fliegen himself, Dr. Mark Benecke, für uns ein! | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

7 Min.
Kornkreis in einem Weizenfeld in der Nähe von Gauting in Bayern © dpa/Peter Kneffel
07.08.2021

Was die Wissenschaft zu Kornkreisen sagt

Das Phänomen "Kornkreis" steht zwischen Mythos, Esoterik sowie Ufo-Verschwörungstheorien und rationalen Erklärungsansätzen. Sind sie von Menschenhand gemacht oder doch von einer höheren Macht gestaltet worden? Es gibt aber immer wieder Kornkreise, in denen man auf den ersten Blick keine menschlichen Spuren findet. Wie diese rätselhaften Exemplare entstanden sein könnten, versuchen bislang nur wenige Wissenschaftler zu erforschen. Zu groß ist die Angst vieler, deswegen als "Spinner" hingestellt zu werden. Und die anderen, die sich ernsthaft um Aufklärung bemühen, haben noch keine überzeugenden Erklärungen gefunden. Im bayerischen Gauting ist in dieser Woche ein Kornkreis aufgetaucht. Wie kommen diese Kreise ins Feld und was sagt eigentlich die Wissenschaft dazu? Ein Fall für Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

6 Min.
Eine Frau hustet in ein Taschentuch © imago images/Ikon Images
24.07.2021

Menschliche Krankheitsdetektoren

Wenn wir krank sind, sieht man uns das meistens an. Die Augen sind rot, die Stimme nasal und das Gesicht ist kreidebleich. Das ist nichts Neues. Neurowissenschaftler des schwedischen Karolinska Instituts in Stockholm untersuchten nun, ob wir diese Fähigkeit auch kulturübergreifend besitzen und kamen zu einem überraschenden Ergebnis. Alle untersuchten Kulturkreise und Menschengruppen identifizierten die Gesichter von kranken Menschen mit einer hohen Trefferwahrscheinlichkeit. Meist genügte nur ein Blick. Ist das Erkennen von Krankheiten also eine universelle menschliche Eigenschaft? Wer könnte uns das besser beantworten, als unser geschätzter Experte für jegliche menschliche Eigenarten: Dr. Mark Benecke.| Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

6 Min.