Bremen Zwei

Eine Stunde reden - der Podcast mit Mario Neumann

Kultur

"Eine Stunde Reden?" steht auf dem Schild mit dem sich Host Mario Neumann auf die Straße stellt und wartet - solange, bis er jemanden gefunden hat, der reden will. Seinen unbekannten Gast nimmt er mit ins Bremen-Zwei-Studio - und dort reden sie. Eine ganze Podcast-Folge lang. Über Erfolg und Scheitern, verpasste und gelebte Träume, ein spätes Coming Out, eine schwierige Scheidung, die große Liebe - über die kleinen und die großen Fragen des Lebens eben.

Alle Episoden

Kermo
08.06.2021

"24 verschiedene Heime - das ist mein Leben" - Kermo

Ein hohes Gewaltpotenzial - das wurde Kermo schon mit vier Jahren attestiert. Als Kind hat er mehrfach alle Stationen der Kinder- und Jugendhilfe durchgemacht: verschiedene Heime, Pflegefamilien oder Wohngruppen für gewalttätige Jugendliche. Bei sich selbst habe er früher nie die Schuld gesucht, sagt Kermo heute: "Meine Gewalt ging immer gegen andere". Kermo hat früh gelernt, dass er nichts im Leben geschenkt bekommt. Er fing an Sachen zu klauen, schlug andere zusammen - und rutschte als Jugendlicher vollends auf die schiefe Bahn. Insgesamt drei Jahre hat der heute 27-Jährige wegen Einbrüchen und Raubüberfallen schon im Gefängnis eingesessen. Aber Kermo ist auch Vater von zwei kleinen Kindern und hofft für sie, dass er den Absprung von der Kriminalität schafft. Denn eigentlich will er nur das, was viele möchten: ein Einfamilienhaus mit Garten und Ruhe, und ein Vorbild für seine Kinder sein. Ob das klappt, bleibt ungewiss. Denn der Kampf zwischen Kopf und Herz ist noch nicht ganz entschieden.

62 Min.
Ulrike Schellpeper
25.05.2021

"Freiheit hat mich geprägt" - Ulrike Schellpeper

Freiheit - das ist für Ulrike Schellpeper das Wichtigste im Leben. Sie entstammt einer Hugenotten-Familie, in der die Frauen schon immer selbstbewusst ihren Weg gegangen sind, und deshalb war ihr früh klar: "Wenn ich arbeite, verdiene ich genauso viel wie ein Mann!" Auch Heiraten gehört nicht zu ihrem Lebensentwurf, denn schließlich will sie vom Staat nicht als "die Frau von..." betrachtet werden. Angebote hat es einige gegeben - auch von ihrem Lebenspartner, dem Vater ihrer Tochter. Seit über 40 Jahren sind die beiden ein Paar, leben in getrennten Haushalten und sind füreinander da, auch wenn es einem von beiden mal nicht so gut geht. Die Liebe zur gemeinsamen Tochter verbindet sie: Luise ist mehrfach schwerstbehindert, kann nicht laufen und nicht sprechen. Deshalb hat Ulrike Schellpeper für 12 Jahre ihre Berufstätigkeit als Lehrerin unterbrochen. Jedem Satz über Luise hört man die starke Verbindung zu ihrer Tochter an. Heute ist Ulrike Schellpeper 70 Jahre alt, freut sich über wiedergewonnene Lebensfreiheit und lebt in einem Reetdachhaus in Lesum, das ihre Eltern Anfang der Sechziger gekauft haben, nachdem sie 1961 als politische Flüchtlinge die DDR verlassen hatten. Ulrike Schellpeper war damals zehn Jahre alt. Sie war eingeweiht, als die Eltern Papiere und Geld nach West-Berlin schafften. Heute ist ihr klar: Wären sie geblieben und die Stasi hätte die Familie bei ihren Fluchtvorbereitungen erwischt, wäre sie in einem Kinderheim und die Eltern im Gefängnis gelandet. Der DDR-Diktatur weint sie keine Träne nach - Freiheit und Freizügigkeit sind die höchsten Güter in Ulrike Schellpepers Leben.

66 Min.

Freiheit - das ist für Ulrike Schellpeper das Wichtigste im Leben. Sie entstammt einer Hugenotten-Familie, in der die Frauen schon immer selbstbewusst ihren Weg gegangen sind, und deshalb war ihr früh klar: "Wenn ich arbeite, verdiene ich genauso viel wie ein Mann!" Auch Heiraten gehört nicht zu ihrem Lebensentwurf, denn schließlich will sie vom Staat nicht als "die Frau von..." betrachtet werden. Angebote hat es einige gegeben - auch von ihrem Lebenspartner, dem Vater ihrer Tochter. Seit über 40 Jahren sind die beiden ein Paar, leben in getrennten Haushalten und sind füreinander da, auch wenn es einem von beiden mal nicht so gut geht. Die Liebe zur gemeinsamen Tochter verbindet sie: Luise ist mehrfach schwerstbehindert, kann nicht laufen und nicht sprechen. Deshalb hat Ulrike Schellpeper für 12 Jahre ihre Berufstätigkeit als Lehrerin unterbrochen. Jedem Satz über Luise hört man die starke Verbindung zu ihrer Tochter an. Heute ist Ulrike Schellpeper 70 Jahre alt, freut sich über wiedergewonnene Lebensfreiheit und lebt in einem Reetdachhaus in Lesum, das ihre Eltern Anfang der Sechziger gekauft haben, nachdem sie 1961 als politische Flüchtlinge die DDR verlassen hatten. Ulrike Schellpeper war damals zehn Jahre alt. Sie war eingeweiht, als die Eltern Papiere und Geld nach West-Berlin schafften. Heute ist ihr klar: Wären sie geblieben und die Stasi hätte die Familie bei ihren Fluchtvorbereitungen erwischt, wäre sie in einem Kinderheim und die Eltern im Gefängnis gelandet. Der DDR-Diktatur weint sie keine Träne nach - Freiheit und Freizügigkeit sind die höchsten Güter in Ulrike Schellpepers Leben.

Martina Ernst
11.05.2021

"Jeder Tag ist eine Chance!" - Martina Ernst

Martina Ernst sprudelt förmlich über. Sie sprüht nur so vor Energie, Abenteuerlust und Offenheit für das Leben. Sie ist Autorin, schreibt Kurzgeschichten für Anthologien, Essays und Rezensionen und arbeitet gerade an ihrem ersten Roman - einer Abenteuergeschichte auf den Seychellen. Das ist ihr Roman-Debüt und damit möchte die 52-Jährige als Autorin richtig durchstarten. Die Seychellen sind seit einigen Jahren der Herzensort von Martina Ernst. Immer wieder versucht sie sich Geld für mehrwöchige Aufenthalte auf dem Inselarchipel im Indischen Ozean zusammenzusparen. Sie kann sich auch sehr gut vorstellen, dort länger zu wohnen - in einem Haus mit Hühnern und Geckos im Garten. Wenn nur das liebe Geld nicht wäre. Ihren Lebensunterhalt verdient die Bremerin mit dem Schreiben, mit Fotografie-Jobs für Zeitungen und diversen Minijobs. Jahrelang das Gleiche zu machen - Alltagstrott - liegt Martina Ernst überhaupt nicht. Sie ist Lebenskünstlerin, ihre Abenteuerlust ist groß: "Jeder Tag ist eine Chance!" - das ist ihr Lebensmotto.

68 Min.
Doris Isensee
27.04.2021

"Dann bin ich halt tot" - Doris Isensee

Eigentlich hatte sie geglaubt, ihren Job bis zur Rente machen zu können, aber jetzt verliert sie ihren Job mit Ende 50. Denn Doris Isensee arbeitet in der Verkehrsfliegerschule in Bremen, die geschlossen und abgewickelt werden soll. Als Betriebsrätin verhandelt die 57-Jährige den Sozialplan für die Belegschaft mit, aber für sie bleibt es dabei, dass eine kleine Welt zusammengebrochen ist. Seit einem Jahr ist sie wegen Corona in Kurzarbeit und hat sich viel mit der Pandemie-Politik auseinandergesetzt. Schutzmaßnahmen wie eine Maske zu tragen, lehnt sie für sich ab. Auch eine Querdenken-Demonstration hat sie sich schon aus der Entfernung angeschaut. Für sie steht auch fest: Impfen lassen wird sie sich nicht, weil sie der Impfstoffentwicklung nicht traut. Bis jemand ihr Vertrauen gewinnt, dauert es lange, sagt sie selbst. Sie lebt allein, weil sie nie den richtigen Partner fürs Leben gefunden hat, freut sich aber über ihren kleinen, guten Freundeskreis. Sie erzählt Mario Neumann, dass sie mit 21 Jahren in Amerika war. Ein wichtiger Punkt in ihrem Leben: Da habe sie als schüchternes Mädchen gelernt, zu sich selbst zu stehen und sich nicht verbiegen zu lassen. Dass sie heute manchmal aneckt, damit müsse sie leben, sagt Doris Isensee.

63 Min.
Diana Smith
13.04.2021

"Ich sehe jeden Tag, was das Virus mit den Menschen macht" - Diana Smith

Diana Smith aus Ritterhude ist Harry-Potter-Fan, 30 Jahre alt und liebt ihren Job als Krankenpflegerin in einem Bremer Krankenhaus. Sie arbeitet auf der Covid-Station und bekommt hautnah mit, was das Corona-Virus für uns Menschen bedeutet. Leichte Fälle sind dabei, aber auch Menschen, die beatmet werden müssen und sterben. Meistens kann Diana Smith damit umgehen, denn auch das Sterben gehört zu ihrem Job. Aber sie erlebt auch belastende Dienste, und sie leidet darunter, dass sie die Menschen, die nicht überleben werden, nicht zum Abschied in den Arm nehmen kann. Vor einigen Monaten war sie selbst infiziert und litt unter Fieber, Husten und Abgeschlagenheit. Noch heute hat sie ein Fatigue-Syndrom und ist chronisch erschöpft. Diana Smith hat Pläne für die Zukunft: Sie möchte neue Kolleginnen und Kollegen anleiten und Stationsleiterin werden. Auch privat hat Diana Smith einiges vor: Ein Umzug steht für sie und ihren Mann an und sie hat die Lust am Schreiben wiederentdeckt, als sie mit ihrer Covid19-Infektion ans Bett gefesselt war. Nun hat sie die Idee zu einer Geschichte im Kopf und sagt: "Vielleicht gibt es irgendwann in einer Buchhandlung in Osterholz-Scharmbeck ein Buch von mir."

67 Min.
Jörg Müller
30.03.2021

"Alkohol-Abusus - steht in jedem Arztbericht" - Jörg Müller

+++Triggerwarnung: In dieser Folge von "Eine Stunde reden" geht es um Alkohol-Sucht. Wer darüber sprechen möchte oder Hilfe braucht, erreicht die Telefonseelsorge unter 0800-1110111.+++ Jörg Müller lebt in Bremen-Tenever, einem Stadtteil, der als sozialer Brennpunkt gilt. Doch der 45-Jährige ist hier zufrieden und lebt mit seinen zwei Katzen im 14. Stock eines Hochhauses mit Blick auf die Weser. Den Sommer verbringt er zu großen Teilen auf seiner Parzelle, wo er die Musik auch mal lauter aufdrehen kann. Nicht ganz so zufrieden ist Jörg Müller mit dem, was er beruflich geschafft hat. Es wäre mehr drin gewesen - wenn der Alkohol nicht wäre, gesteht er. Den ersten hochprozentigen Alkohol hat er schon mit 13 Jahren getrunken, auch heute trinkt er regelmäßig. Bei jedem Arztbesuch wird ihm Alkoholmissbrauch bescheinigt. Jörg Müller ist ausgebildeter Koch und hat sich mit Zwischenstationen als Briefträger, im Einzel - und Getränkehandel von Job zu Job gehangelt. Mittendrin - schon mit Anfang 20 - kam die Diagnose "Morbus Bechterew", eine entzündliche Krankheit der Wirbelsäule, die mit chronischen Rückenschmerzen einhergeht. Aber er hat sich mit der Krankheit arrangiert, sagt er. Viel größere Angst hat er vor den Folgen seines Alkoholkonsums. Schon vier Mal lag er wegen seiner entzündeten Bauchspeicheldrüse im Krankenhaus am Tropf. Im Moment ist er arbeitssuchend und hofft, dass er im Sommer in seinem alten Betrieb in der Gastronomie wieder arbeiten darf. Das würde ihn wieder hochbringen, sagt er. Denn Kochen ist nach wie vor Jörg Müllers Leidenschaft.

55 Min.

+++Triggerwarnung: In dieser Folge von "Eine Stunde reden" geht es um Alkohol-Sucht. Wer darüber sprechen möchte oder Hilfe braucht, erreicht die Telefonseelsorge unter 0800-1110111.+++ Jörg Müller lebt in Bremen-Tenever, einem Stadtteil, der als sozialer Brennpunkt gilt. Doch der 45-Jährige ist hier zufrieden und lebt mit seinen zwei Katzen im 14. Stock eines Hochhauses mit Blick auf die Weser. Den Sommer verbringt er zu großen Teilen auf seiner Parzelle, wo er die Musik auch mal lauter aufdrehen kann. Nicht ganz so zufrieden ist Jörg Müller mit dem, was er beruflich geschafft hat. Es wäre mehr drin gewesen - wenn der Alkohol nicht wäre, gesteht er. Den ersten hochprozentigen Alkohol hat er schon mit 13 Jahren getrunken, auch heute trinkt er regelmäßig. Bei jedem Arztbesuch wird ihm Alkoholmissbrauch bescheinigt. Jörg Müller ist ausgebildeter Koch und hat sich mit Zwischenstationen als Briefträger, im Einzel - und Getränkehandel von Job zu Job gehangelt. Mittendrin - schon mit Anfang 20 - kam die Diagnose "Morbus Bechterew", eine entzündliche Krankheit der Wirbelsäule, die mit chronischen Rückenschmerzen einhergeht. Aber er hat sich mit der Krankheit arrangiert, sagt er. Viel größere Angst hat er vor den Folgen seines Alkoholkonsums. Schon vier Mal lag er wegen seiner entzündeten Bauchspeicheldrüse im Krankenhaus am Tropf. Im Moment ist er arbeitssuchend und hofft, dass er im Sommer in seinem alten Betrieb in der Gastronomie wieder arbeiten darf. Das würde ihn wieder hochbringen, sagt er. Denn Kochen ist nach wie vor Jörg Müllers Leidenschaft.

Esra Gök
16.03.2021

"Ich kann meine eigenen Geschichten schreiben" - Esra Gök

Esra Gök ist das, was man ein Arbeiterkind nennt. Sie und ihre Schwester sind die ersten in ihrer Familie, die studieren. Ihre Eltern kamen aus der Türkei nach Deutschland und sind sehr stolz darauf, was Esra Gök geschafft hat: Sie hat erst die Realschule besucht, dann ihren erweiterten Abschluss geschafft und dann an einem berufsbildenden Gymnasium mit viel Fleiß das Abitur gemacht. Heute studiert sie Geschichte und ausgerechnet Englisch - ein Fach, das jahrelang überhaupt nicht zu ihren Lieblingsfächern gehörte. Nur weil sie sich englische Videos auf Youtube angesehen hatte, wurde Esra Göks Englisch stetig besser. Und heute will sie es anders machen, als sie es an der Schule kennengelernt hat. Esra Gök möchte eine Lehrerin sein, die auf ihre Schülerinnen und Schüler zugeht und ihnen Freude am Lernen vermittelt. Mit 19 liegt das Leben ohnehin wie ein ungeschriebenes Buch vor ihr, in das sie ihre eigenen Geschichten schreiben will. Esra Gök möchte die Welt entdecken und auf jeden Fall ihr Studium erfolgreich beenden. So zielstrebig sie einerseits ist, so ist sie ihren Eltern auch sehr dankbar für ihre schöne Kindheit und für die Freiheit in Bezug auf religiöse Rituale.

63 Min.
Gudrun Schottke
02.03.2021

"Die Trauer um das verlorene Kind hat mich fast elf Jahre begleitet" - Gudrun Schottke

Gudrun Schottke musste mit einem Schlag erwachsen werden. Gerade volljährig geworden hatte sie einen lebensbedrohlichen Verkehrsunfall. Die Ärzte hatten sie schon abgeschrieben, so schwer waren ihre Verletzungen, doch Gudrun Schottke kämpfte sich zurück ins Leben. Kaum genesen lernte sie ihren Mann kennen, heiratete und wurde zum ersten Mal schwanger. Niemand merkte, dass sie Zwillinge unter dem Herzen trug, wovon einer im Mutterleib nicht richtig versorgt wurde. Das Kind starb wenige Monate nach der Geburt. Der Tod dieses Kindes hat Gudrun Schottke viele Jahre belastet und auch um den Verlust zu verkraften, hat sie schnell weitere Kinder bekommen. Sechs wurden es insgesamt und auch diese waren nicht alle kerngesund. Eines wurde taub geboren und kämpfte mit einem Lymphknoten-Tumor, bei einem anderen wurde Asperger diagnostiziert. Nach der Geburt des letzten Kindes setzte Gudrun Schottke ihren Mann kurzerhand vor die Tür, der sich nur wenig um die Kinderschar gekümmert hatte und zuletzt eine Affäre hatte. Denn "noch ein weiteres Kind" brauchte Gudrun Schottke nicht mehr. Schließlich war sie es, die die Kinder zu ihren unzähligen Arztterminen und Therapien begleitete, sich für jedes einzelne Kind um die optimale Schule bemühte und dafür die Gelder beim Amt beantragte. An ihren Kindern ist sie gewachsen, sagt sie heute. Gudrun Schottke weiß, was sie will und hat sich Zeit ihres Lebens nicht unterbuttern lassen.

56 Min.
Annette Bullwinkel
16.02.2021

"Auf Familie, Freunde und Begegnungen kann ich nicht verzichten" - Annette Bullwinkel

Annette Bullwinkel lebt seit einer Knie-Operation mit einer Gehbehinderung. Sie ist auf Gehhilfen und manchmal auf einen Rollstuhl angewiesen, aber davon lässt sich die 65-Jährige nicht unterkriegen. "Der Kopf ist obendran und funktioniert" - das ist das Wichtigste, aber sie will auf jeden Fall wieder mobiler werden, das hat sie sich vorgenommen. Diese Auf und Abs begleiten sie und ihre Familie: Sie erzählt Mario Neumann von ihren zwei erwachsenen Töchtern, auf die sie unendlich stolz ist. Von deren Vater ist sie allerdings schon lange geschieden. Dessen Freundinnen und Affären wurden immer mehr, darauf hatte sie keine Lust mehr. Mit ihrem zweiten Mann war sie 20 Jahre zusammen, bevor er an Magenkrebs starb und sie ihn bis zum letzten Moment begleitete. Mit ihrem jetzigen Lebensgefährten engagiert sie sich in einem Ortsverband des Sozialverbands Deutschlands und hütet mit großer Freude ihre Enkelkinder.

60 Min.