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Politische Reportagen und Features mit Hintergrundinformationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Hier gibt es 15- bis 25-minütige Berichte, Reportagen und Features aus (Nord-) Deutschland, sowie von ARD-Korrespondenten und freien Autorinnen und Autoren aus der ganzen Welt. Auch Diskussionen, Interviews und Essays zu aktuellen, bewegenden Themen.

Alle Episoden

Unterzeichnung der Genfer Konventionen im August 1949.
28.07.2021

Wenn Flüchtlingsschutz an Grenzen stößt - 70 Jahre Genfer Konvention

Seit 70 Jahren stehen Flüchtlinge unter dem Schutz der Genfer Konvention. Viele Staaten missachten diese Rechte. Am 28. Juli 1951 haben die Vereinten Nationen Geschichte geschrieben. Auf einer Sonderkonferenz in Genf unterzeichneten sie ein völkerrechtliches Abkommen, das Flüchtlingen erstmals grundlegende Rechte einräumt. Wer wegen Religion, Rasse, Nationalität, politischer Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verfolgt wird, genießt durch die Genfer Flüchtlingskonvention Schutz. Zwar sind weltweit so viele Menschen wie noch nie auf der Flucht. Doch 70 Jahre nach der Verabschiedung besteht der Schutz für geflüchtete Menschen oft nur auf dem Papier. Das zeigt sich zum Beispiel im Mittelmeer, wo Geflüchtete wochen- und monatelang auf Booten ausharren müssen, weil sich einzelne Staaten gegen die Aufnahme abschotten. Der EU werden schwere Verstöße gegen die Genfer Konvention zur Last gelegt. Aufgenommen werden sie vor allem in den ärmsten Ländern der Erde, etwa in Uganda. Dort leben Flüchtlinge in Dörfern statt in Camps, dürfen arbeiten und sich ein Leben aufbauen. Leicht ist das Leben für die oftmals traumatisierten Menschen dennoch nicht - auch weil viele Einheimische die Flüchtlinge beneiden.

25 Min.
Montage eines Chihuahua und eines  Muffin
26.07.2021

Chihuahua oder Muffin? Wie die EU künstliche Intelligenz regulieren will

Künstliche Intelligenz dringt in viele Lebensreiche ein - mit Chancen und Risiken. Die EU-Kommission will KI regulieren. Künstliche Intelligenz verändert die Welt. KI-Technologien ziehen ein in Produktionshallen und persönliche Lebensräume. KI öffnet Entwicklungsperspektiven für Unternehmen und Bürger*innen, kann aber auch Ängste auslösen. Der Mensch als Gefangener eines ‚elektronischen Superhirns": So weit soll es in Europa nicht kommen. Im April 2021 hat die Europäische Kommission weltweit die erste Regulierung für Künstliche Intelligenz vorgestellt. Aber lässt sich KI überhaupt regulieren? Und wo könnte diese neue Basis-Technologie künftig zum Einsatz kommen? Schon heute gibt es zahlreiche Anwendungen. Von der KI- gesteuerten Musikauswahl für die Playlist über den passenden Jeans-Fit beim Onlinekauf bis zu Behandlungsvorschlägen einer Medizin-App bei körperlichen Schmerzen. Gesundheits-Apps zum Beispiel sind sehr beliebt, aber umstritten. Weil sie möglicherweise Anwender*innen fehlinformieren oder in falscher Sicherheit wiegen können. Die EU-Kommission will KI-Medizinprodukte zulassen, aber als "Hochrisiko"-KI einstufen. Andere KI-Systeme, die soziales Verhalten von Menschen verfolgen, bewerten und bestrafen, sollen anders als in China in der EU als ‚unannehmbares Risiko" verboten werden. Mit der zunehmenden Verbreitung von KI müssen Staaten Stellung beziehen. Sie müssen gesellschaftliche Chancen und Risiken dieser Technologie gegeneinander abwägen - eine nicht immer einfache Grenzziehung.

25 Min.

Künstliche Intelligenz dringt in viele Lebensreiche ein - mit Chancen und Risiken. Die EU-Kommission will KI regulieren. Künstliche Intelligenz verändert die Welt. KI-Technologien ziehen ein in Produktionshallen und persönliche Lebensräume. KI öffnet Entwicklungsperspektiven für Unternehmen und Bürger*innen, kann aber auch Ängste auslösen. Der Mensch als Gefangener eines ‚elektronischen Superhirns": So weit soll es in Europa nicht kommen. Im April 2021 hat die Europäische Kommission weltweit die erste Regulierung für Künstliche Intelligenz vorgestellt. Aber lässt sich KI überhaupt regulieren? Und wo könnte diese neue Basis-Technologie künftig zum Einsatz kommen? Schon heute gibt es zahlreiche Anwendungen. Von der KI- gesteuerten Musikauswahl für die Playlist über den passenden Jeans-Fit beim Onlinekauf bis zu Behandlungsvorschlägen einer Medizin-App bei körperlichen Schmerzen. Gesundheits-Apps zum Beispiel sind sehr beliebt, aber umstritten. Weil sie möglicherweise Anwender*innen fehlinformieren oder in falscher Sicherheit wiegen können. Die EU-Kommission will KI-Medizinprodukte zulassen, aber als "Hochrisiko"-KI einstufen. Andere KI-Systeme, die soziales Verhalten von Menschen verfolgen, bewerten und bestrafen, sollen anders als in China in der EU als ‚unannehmbares Risiko" verboten werden. Mit der zunehmenden Verbreitung von KI müssen Staaten Stellung beziehen. Sie müssen gesellschaftliche Chancen und Risiken dieser Technologie gegeneinander abwägen - eine nicht immer einfache Grenzziehung.

Zwei Plastikbecher, eine zerbeulte Plastikflasche und Plastikbesteck liegen auf weißem Untergrund.
22.07.2021

Viel Kunststoff, wenig Kreislauf - Kampf gegen den Plastikmüll

Die Müllberge wachsen. 40 Kilo Plastikmüll verursacht jeder. Kunststoffrecycling ist selten. Brauchen wir Quoten oder gar Verbote? Strohhalme, Einwegteller und Wattestäbchen aus Kunststoff - das war einmal. Seit Anfang Juli ist Einmalbesteck aus Plastik EU-weit verboten. Auch To-Go-Behälter sowie Getränkebecher aus Styropor dürfen nicht mehr neu auf den Markt kommen. Händler sind jetzt verpflichtet, auf wiederverwendbare Alternativen aus Glas oder Metall zurückzugreifen. Allerdings dürfen Einwegprodukte aus Lagerbeständen noch verkauft werden.  Das Ziel ist klar: Die wachsenden Müllberge - vor allem mit Plastikmüll - abzubauen.  Das stößt im Alltag noch auf viele Hindernisse. Bei den Einkaufsgewohnheiten im Supermarkt genauso wie beim richtigen Trennen für die gelbe Mülltonne.  Vor allem aber, weil sich für Kunststoffe - anders als für Papier, Glas oder Metalle - bislang keine funktionierende Kreislaufwirtschaft in Deutschland entwickelt hat. Derzeit werden nur 13 Prozent aller Plastikartikel aus Rezyklaten, also recycelten Kunststoffen hergestellt.  Was läuft falsch beim Plastikmüll? Brauchen wir neue Recyclingquoten und weitere Verbote? Die Shownotes zur Folge: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/wie_geht_das/Wie-ich-auf-Plastik-verzichten-kann,sendung1029346.html https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Plastikmuell-vermeiden-Wie-sinnvoll-ist-Recycling,altplastik100.html  

15 Min.
Das Europäische Parlament
21.07.2021

Zukunftsprojekt Europa: Nur noch was für Intellektuelle? - Diskussion

Das Europa des 21. Jahrhunderts sieht sich enormen internen und externen Herausforderungen gegenüber. Wie können die europäischen Bürger*innen in das Europa der Zukunft mit einbezogen werden? Die COVID-19-Pandemie und damit verbundene Diskussionen über gemeinsame Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben einmal mehr verdeutlicht, dass nationale Interessen oftmals weit über einer solidarischen europäischen Antwort stehen. Was auf politischer Ebene schon schwierig ist, wird für die Bürgerinnen und Bürger fast unmöglich. Und so wird die EU knapp drei Jahrzehnte nach ihrer Gründung von vielen Menschen immer noch als eine reine Wirtschafts- und Währungsunion wahrgenommen. Entscheidend für die Fortführung des europäischen Projekts wird daher sein, wie Europa seine Identitätskrise zu lösen versteht. Wer trägt die Idee eines geeinten Europas? Handelt es sich dabei um eine Vorstellung, die vornehmlich in den Köpfen einiger Intellektueller fortbesteht? Wie können die europäischen Bürgerinnen und Bürger zukünftig in das europäische Projekt einbezogen werden? Was hat die Idee eines geeinten Europas einst auf den Weg gebracht und was können wir für den Fortbestand tun? Im Rahmen einer Podiumsdiskussion debattierten: Prof. Dr. Monika Eigmüller, Europa-Universität Flensburg, Institut für Gesellschaftswissenschaften und Theologie, Europasoziologie Philippe Narval, Europäisches Forum Alpbach, Geschäftsführer Prof. Dr. Christine Reh, Hertie School of Gouvernance, European Politics Ralph Sina, freier Journalist & Autor, bis März 2021 Leiter des ARD-Hörfunkstudios Brüssel Moderation: Ulrike Heckmann, NDR Info

25 Min.

Das Europa des 21. Jahrhunderts sieht sich enormen internen und externen Herausforderungen gegenüber. Wie können die europäischen Bürger*innen in das Europa der Zukunft mit einbezogen werden? Die COVID-19-Pandemie und damit verbundene Diskussionen über gemeinsame Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben einmal mehr verdeutlicht, dass nationale Interessen oftmals weit über einer solidarischen europäischen Antwort stehen. Was auf politischer Ebene schon schwierig ist, wird für die Bürgerinnen und Bürger fast unmöglich. Und so wird die EU knapp drei Jahrzehnte nach ihrer Gründung von vielen Menschen immer noch als eine reine Wirtschafts- und Währungsunion wahrgenommen. Entscheidend für die Fortführung des europäischen Projekts wird daher sein, wie Europa seine Identitätskrise zu lösen versteht. Wer trägt die Idee eines geeinten Europas? Handelt es sich dabei um eine Vorstellung, die vornehmlich in den Köpfen einiger Intellektueller fortbesteht? Wie können die europäischen Bürgerinnen und Bürger zukünftig in das europäische Projekt einbezogen werden? Was hat die Idee eines geeinten Europas einst auf den Weg gebracht und was können wir für den Fortbestand tun? Im Rahmen einer Podiumsdiskussion debattierten: Prof. Dr. Monika Eigmüller, Europa-Universität Flensburg, Institut für Gesellschaftswissenschaften und Theologie, Europasoziologie Philippe Narval, Europäisches Forum Alpbach, Geschäftsführer Prof. Dr. Christine Reh, Hertie School of Gouvernance, European Politics Ralph Sina, freier Journalist & Autor, bis März 2021 Leiter des ARD-Hörfunkstudios Brüssel Moderation: Ulrike Heckmann, NDR Info

Ein Strand mit leeren Liegen in Varosha.
19.07.2021

Reize und Gereiztheiten - Zypern Urlaub zwischen Aphrodite und Erdogan

Das sonnenverwöhnte Zypern bietet Touristen viel. Doch die politisch geteilte Ferieninsel leidet unter ihrer Vergangenheit. Die Sonne scheint an mehr als 300 Tagen im Jahr, lange Strände laden zum Baden ein, hohe Berge zum Wandern. Dazu jede Menge Kulinarisches und eine Jahrtausende alte Kultur. Das ist die Sonnenseite Zyperns. Auf der Schattenseite steht die Teilung der Insel in die Republik Zypern im Süden und die nur von der Türkei anerkannte Republik Nordzypern. Auch die seit Ende Juni stark steigenden Covid-19 Erkrankungen sind für den Insel-Tourismus eine Bürde. Wegen des hohen Infektionsrisikos hat das Auswärtige Amt für Zypern wieder eine Reisewarnung ausgesprochen. Für Besucher wird die Teilung der Insel seit kurzem sinnlich erfahrbar. Denn die ehemalige Tourismushochburg Varosha, direkt an der Pufferzone, ist erstmals seit der türkischen Invasion 1974 wieder zugänglich. Die einseitige Öffnung durch die türkisch-zyprischen Seite geht auf Initiative des türkischen Präsidenten Erdogan zurück und birgt politischen Sprengstoff. Besucher, die das nicht stört, können die Geisterstadt mit Leihfahrrädern erkunden und vor der Kulisse kriegsbeschädigter Gebäude Strandleben und azurblaues Meer genießen. Die Shownotes zur Folge: https://www.tagesschau.de/ausland/varosha-zypern-strand-101.html

25 Min.
Öffnung nach Corona-Pause: Badegäste geniessen einen Frühsommertag im Hamburger Kaifu-Bad.
13.07.2021

Flughäfen, Schwimmbäder, Stadtwerke - Kommunale Unternehmen in der Corona-Krise

Kommunen haben pandemiebedingt mehr Ausgaben und weniger Einnahmen. Auch von eigenen Unternehmen. Beispiele aus Norddeutschland. Öffentliche Verkehrsmittel und andere öffentliche Dienstleistungen für Bürger*innen haben das gesellschaftliche Leben im Krisenmodus entscheidend abgesichert. Während medizinische und pflegerische Dienste mittlerweile zu einem großen Teil privatisiert worden sind, werden andere Bereiche der Daseinsvorsorge weiterhin von den Kommunen selbst und öffentlichen Unternehmen erbracht. Die langen Zeiten des Lockdowns und der Einschränkungen spiegeln sich in ihren Bilanzen wider - allerdings mit unterschiedlichen Akzenten. Während Anbieter des Öffentlichen Personennahverkehrs wegen der niedrigen Fahrgastzahlen hohe Defizite eingefahren haben, sind Energie- und Wasserwerke bislang erstaunlich gut durch die Corona-Monate gekommen. Jedenfalls dann, wenn sie in keinem Feriengebiet angesiedelt sind. Wer dagegen wie die Ostfriesischen Inseln hauptsächlich vom Tourismus lebt, Urlauber in den sonnigen Süden bringt wie der Hamburg Airport oder Menschen künstlerisch unterhalten will wie das Deutsche Theater Göttingen, muss sich mit Kurzarbeit und Sparplänen durch die Pandemie hangeln … und darauf hoffen, dass er trotz sinkender Steuereinnahmen vom Bund, Land oder von der Kommune gestützt wird.

27 Min.
Ehemals politisch Verfolgter in Albanien.
12.07.2021

Kommunistische Hoxha-Diktatur - Albaniens Verfolgte

Bis 1991 unterdrückte die Hoxha-Diktatur Menschen in Albanien. Viele politisch Verfolgte warten bis heute auf Entschädigung und Respekt. Auch 30 Jahre nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes von Enver Hoxha sind die gesellschaftlichen Gräben in Albanien tief. Die Vergangenheit ist keineswegs aufgearbeitet. Etwa 100 000 Menschen waren in Gefängnissen und Lagern der Willkür der kommunistischen Diktatur ausgesetzt. Drohende Exekution, Folter, willkürliche Haftverlängerungen und Zwangsarbeit waren Alltag. Rund 20 000 Familien von Angehörigen wurden enteignet, verbannt und interniert. Geraubtes Eigentum hat bisher niemand zurückbekommen. Verbände ehemals politisch Verfolgter haben mühsam Entschädigungen und das Recht auf Akteneinsicht erkämpft. Entschädigungen werden nur in Raten ausbezahlt. Viele haben noch nichts erhalten. Auch in den Schulen findet keine Aufarbeitung der Hoxhazeit statt. In Schulbüchern wird das Thema nur auf wenigen Seiten behandelt. Viele kommunistische Eliten glitten von der Diktatur in die Demokratie. Täter von damals, sowie ihre Töchter und Söhne, sitzen heute in Universitäten, dem Parlament und haben hohe Posten in der der Justiz. Politisch Verfolgte werden angefeindet und ihre Anliegen nach finanzieller Unterstützung im Alltag, mehr Respekt und Anerkennung, unterdrückt.

25 Min.
Kopfsteinpflaster mit einer schematischen Zeichnung eines E-Autos.
08.07.2021

Umstieg auf E-Bike + E-Auto - Die Verkehrswende in den Niederlanden

Ein Reportage-Feature von Marten Hahn Die Radfahrernation Niederlande macht Tempo bei der Verkehrswende. Nachdem das Land schon in den 1980er-Jahren seine Verkehrsinfrastruktur und Gesetze gezielt auf Radfahrer*innen ausgerichtet hatte, folgt jetzt der Umstieg auf die Elektromobilität: auf dem Rad und beim Auto. In den Niederlanden war im Jahr 2020 bereits jeder fünfte gekaufte Pkw ein E-Auto. Mit 69.000 Ladestationen gibt es dreimal mehr als in Deutschland. Doch die wachsende E-Mobilität hat Schattenseiten. Nach einer aktuellen Studie könnten Stromnetzbetreiber bei steigendem E-Auto-Verkehr gerade in Ballungsräumen bald an Kapazitätsgrenzen stoßen. Außerdem wird derzeit nur ein Viertel des niederländischen Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Ein Großteil der Elektro-Bikes und Autos wird also mit fossiler Energie angetrieben. Auch die Hoffnungen, dass E-Bikes Autos ersetzen werden, haben sich bisher nicht erfüllt. Die radfahrbegeisterten Niederländer*innen treten jetzt statt mit eigener Muskelkraft immer öfter mit Hilfe eines Elektromotors in die Pedalen.

15 Min.
Bei einer Sitzung im Januar 2021 wird Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth von Wolfgang Kubicki abgelöst.
07.07.2021

"Grüß Gott, Frau Präsident" - Sexismus und Diskriminierung im Bundestag

Am 25. Juni endete die 19. Legislaturperiode des deutschen Bundestags. Mit 709 Abgeordneten hatte das Parlament so viele Mitglieder wie noch nie zuvor in seiner 72-jährigen Geschichte. Allerdings mit einem auffallend niedrigen Frauenanteil: Nicht einmal ein Drittel der Delegierten war weiblich. Vor allem in der AfD, FDP und in der CDU/CSU-Fraktion waren sehr wenige Parlamentarierinnen vertreten. Mehrere Initiativen von Oppositionsfraktionen für mehr Frauen im Bundestag scheiterten 2020 im Parlament. Veronika Bock hat mit weiblichen Abgeordneten aller Parteien gesprochen. Ist das Geschlecht im Bundestag kein Thema mehr oder braucht es doch Frauenquoten und Paritätsgesetze? Wie fühlt es sich an, Politik in einem männlich dominierten Parlament zu machen? Nicole Bauer (FDP), Britta Haßelmann (Bündnis90/Die Grünen), Yvonne Magwas (CDU), Cornelia Möhring (Die Linke), Josephine Ortleb (SPD) und Beatrix von Storch (AfD) erzählen von ihren persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen im Bundestag.

24 Min.