Killed in Action - Deutschland im Krieg · NDR Info

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Killed in Action - Deutschland im Krieg

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Tod, Trauer, Verwundung und Traumatisierung durch Auslandseinsätze wie in Afghanistan haben die Bundeswehr verändert. Fallschirmjäger aus dem Karfreitags-Gefecht 2010 erzählen hautnah, wie sie sich über acht Stunden lang nahe Kundus ein Gefecht mit Taliban liefern. Es ist das wohl schwerste in der Geschichte der Bundeswehr. Drei Deutsche sterben, acht werden verletzt. Die Bundesregierung spricht erstmals von Krieg. Kämpfen und Töten, Verwundung und Sterben gehören nun zur Bundeswehr. Die ARD-Korrespondenten Christoph Heinzle und Kai Küstner erzählen die Lebensgeschichten Beteiligter und berichten über den Abzug der Bundeswehr - in einer fünfstündigen Podcast-Serie. Was bedeutet der Podcast-Titel? Der Begriff wird im Militär für Soldaten verwendet, die in direkten Kampfhandlungen getötet wurden. "Killed in Action" drückt aus, was den Afghanistan-Einsatz für die Bundeswehr einschneidend neu gemacht hat: offene Gefechte im Kampfeinsatz mit einer großen Zahl von Getöteten.

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Bundeswehr-Soldaten besteigen ein Flugzeug.
29.12.2021

Der Abzug (7/7) | Doku über die Bundeswehr in Afghanistan

Nach einem gefährlichen Evakuierungseinsatz sind im August dieses Jahres die letzten Bundeswehreinheiten aus Afghanistan zurückgekehrt. Im Oktober wurden alle an der 20 Jahre währenden Mission beteiligten Soldatinnen und Soldaten mit einem Großen Zapfenstreich gewürdigt. Aber haben sich der Einsatz und die Opfer gelohnt? Die langjährigen ARD-Korrespondenten Christoph Heinzle und Kai Küstner fragen drei Soldaten, die im Zentrum der insgesamt siebenteiligen Radio- und Podcast-Serie "Killed in Action - Deutschland im Krieg" stehen. Es geht um Tod, Verwundung und Traumatisierung durch Auslandseinsätze, um die Veränderung der Bundeswehr - auch durch das Karfreitags-Gefecht 2010 nahe Kundus, dem wohl schwersten Gefecht in der Geschichte der Bundeswehr, in dem die drei Soldaten standen. Und es geht um Rückhalt in der Bevölkerung und Lehren für künftige Einsätze. Technische Realisation: Manuel Glowczewski und Philipp Neumann. Regie: Nikolai von Koslowski. Produktion: NDR 2022. https://www.ndr.de/radiokunst

40 Min.
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