Killed in Action - Deutschland im Krieg · NDR Info

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Killed in Action - Deutschland im Krieg

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Tod, Trauer, Verwundung und Traumatisierung durch Auslandseinsätze wie in Afghanistan haben die Bundeswehr verändert. Fallschirmjäger aus dem Karfreitags-Gefecht 2010 erzählen hautnah, wie sie sich über acht Stunden lang nahe Kundus ein Gefecht mit Taliban liefern. Es ist das wohl schwerste in der Geschichte der Bundeswehr. Drei Deutsche sterben, acht werden verletzt. Die Bundesregierung spricht erstmals von Krieg. Kämpfen und Töten, Verwundung und Sterben gehören nun zur Bundeswehr. Die ARD-Korrespondenten Christoph Heinzle und Kai Küstner erzählen die Lebensgeschichten Beteiligter und zeichnen den grundlegenden Wandel der Bundeswehr nach - in einer vierstündigen Podcast-Serie. Was bedeutet der Podcast-Titel? Der Begriff wird im internationalen Militär für Soldaten verwendet, die in direkten Kampfhandlungen getötet wurden. "Killed in Action" drückt aus, was den Afghanistan-Einsatz für die Bundeswehr einschneidend neu gemacht hat: offene Gefechte im Kampfeinsatz mit einer großen Zahl von Getöteten.

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