Nach Redaktionsschluss - der Medienpodcast · Deutschlandfunk

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Nach Redaktionsschluss - der Medienpodcast

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Die Sendung ist vorbei, der Schreibtisch aufgeräumt. Jetzt diskutieren wir mit Ihnen über Ihre Fragen zu Journalismus und Medienthemen. "Nach Redaktionsschluss" ist der Medienpodcast der Redaktion @mediasres - mit Hörerinnen und Hörern. Jeden Freitag neu.

Alle Episoden

Eine TV-Kamera ist auf Fußballerinnen der deutschen Nationalmannschaft gerichtet
26.11.2021

Im Schatten der Männer - Warum vernachlässigen die Medien den Frauensport?

Unsere Hörerin Cornelia Specks ärgert sich über die Dominanz des Männersports in der Berichterstattung. Während es Fußball-Bundesligaspiele der Männer leicht auf die Titel der Montagsblätter schaffen, wird über die Frauenliga kaum berichtet. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) kommt zu dem Schluss, dass der Frauensport nur zehn Prozent der gesamten medialen Aufmerksamkeit bekommt. Cornelia Specks vermisst auch in ihrer Heimatzeitung die Berichte über Lokalsport der Frauen. Warum das so ist und wie das geändert werden könnte, darüber diskutiert Cornelia Specks mit Andrea Schültke aus der Dlf-Sportredaktion, mit Nina Probst, Chefredakteurin des Portals Sportfrauen.net und Brigitte Baetz von @mediasres. Von Brigitte Baetz

28 Min.
Demonstration #RettedeinTheater
12.11.2021

Gute Demos, böse Demos - Wie Medien über Protest berichten - Medienpodcast

Allein in Berlin finden pro Jahr 1.000 Demonstrationen statt, die meisten davon friedlich, von den Medien unbemerkt. Unsere Vorstellung von Demonstrationen ist jedoch geprägt von solchen mit spektakulären Bildern, mit Konflikt und Krawall. Den Hörer Ingo Klingelheller stört das: "Immer wieder stolpere ich darüber, daß große Medienhäuser wenig bis gar nicht über Demos berichten, bei denen es darum geht, Gutes für alle zu bewirken. Warum wird den 'guten' Demos so wenig Reichweite gewährt?" Ingo Klingelheller diskutiert mit Gabriele von Moltke (Redaktionsleiterin rbb-Abendschau), dem Protest- und Bewegungsforscher Prof. Sebastian Haunss und Stephan Beuting (DLF-Medienredaktion) über diese Fragen: Welche Kriterien zählen bei der Berichterstattung über Demos, wo liegt der Unterschied zwischen regionaler und überregionaler Berichterstattung und stimmt Klingelhellers Eindruck tatsächlich? Sie haben ebenfalls Fragen, Themen oder Kritik zu Journalismus und Medien? Schreiben Sie uns gerne an NachRedaktionschluss@deutschlandfunk.de, über welche Themen wir gemeinsam mit Ihnen und Medienschaffenden diskutieren sollen. Jede Woche laden wir Hörerinnen und Hörer in den Podcast ein. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören! Beuting, Stephan; Klingelheller, Ingo; Haunss, Sebastian; von Moltke, Gabriele

34 Min.
Tania Candiani art exhibtion preview
05.11.2021

Wissenschaft in den Medien - Hilft Spinat gegen schlechten Journalismus?

Wissenschaft spielt nicht erst seit Corona in unserem Alltag eine große Rolle. Das liegt auch daran, dass es wissenschaftliche Studien inzwischen häufig in die Berichterstattung schaffen. Manche Medien verkürzen oder verdrehen Inhalte, und am Ende entstehen dann knackige Schlagzeilen wie diese: "Spinat muss auf die Dopingliste", "Sexstudie zeigt: Nach 10 Bier stehen Männer auch auf Männer". Unseren Hörer Etienne Eirainer ärgert das. Er findet, dass immer wieder Ergebnisse verkürzt oder sogar falsch dargestellt werden. Ob er mit seiner Beobachtung richtig liegt und wie gute Wissenschafts-Berichterstattung funktionieren kann, diskutiert er gemeinsam mit Deutschlandfunk-Nova-Nachrichtenchefin Francisca Zecher, Tobias Kreutzer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund, und Christoph Sterz aus der Dlf-Medienredaktion. Produktion: Michael Borgers Redaktion: Bettina Schmieding Diesen Podcast gibt es in unserer Dlf Audiothek App, unter deutschlandfunk.de/medienpodcast und in den gängigen Podcast-Apps. @mediasres finden Sie auch im Internet unter deutschlandfunk.de/mediasres und und bei Twitter unter @DLFmedien. Sterz, Christoph; Eirainer, Etienne; Zecher, Francisca; Kreutzer, Tobias

38 Min.
Proteste in der slowenische Hauptstadt Ljubljana: Zwei Demonstranten tragen Masken mit den Gesichtern des ungarischen und slownischen Premierminister Viktor Orban und Janez Jansa
29.10.2021

Unbekannte Zone - Warum erfahren wir so wenig über Ost- und Südosteuropa?

"In den deutschen Medien höre ich erschreckend wenig über EU-Länder wie Slowenien oder Estland", kritisiert unser Hörer Luis Kirchner. Er arbeitet im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in Slowenien und stellt fest: Obwohl das Land nur zwei Autostunden von München entfernt ist, wusste er gar nichts über das Leben auf dem Balkan. Hängt das auch mit der Berichterstattung in den Medien zusammen? Fokussieren sie sich zu sehr auf die großen EU-Partner wie Polen und Ungarn? Wie ließe sich mehr Interesse für die restlichen Staaten wecken? Und brauchen wir paneuropäische Medien? Diese Fragen diskutiert Luis Kirchner mit Tamina Kutscher, Vorstand im Journalistennetzwerk n-ost und Chefredakteurin von dekoder.org, der freien Journalistin Gemma Pörzgen und Brigitte Baetz aus der Redaktion von @mediasres. Baetz, Brigitte; Kirchner, Luis; Kutscher, Tamina; Pörzgen, Gemma

33 Min.
29.01.2021

Privilegierte Quelle? - Über das schwierige Verhältnis zwischen Polizei und Presse

Schreiben Journalisten zu oft aus Pressemitteilungen der Polizei ab? Marcel Brakhane meint: ja. Das, was er bei Fußballspielen oder Demos selbst miterlebe, habe oft nichts mit dem zu tun, was er anschließend darüber lese, sagt der Deutschlandfunk-Hörer. Die Polizei sei eine privilegierte Quelle, der Reporterinnen und Reporter vertrauen dürfen sollten, wendet Olaf Sundermeyer ein, der als Journalist für die ARD von Demos mit Rechtsextremisten berichtet. Trotzdem: Die Kolleginnen und Kollegen müssten viel mehr rausgehen, anstatt nur bei der Polizei abzuschreiben, findet er. Fest steht: Es gibt Kritik. Galt die Polizei früher als neutrale Instanz, ist sie heute oft selbst Berichterstatter in eigener Sache bei Facebook und Twitter. Wo sie auch mal Falschmeldungen verbreitet. Das bringt das Verhältnis zwischen Polizei und Presse in eine Schieflage. Darüber diskutiert unser Hörer Marcel Brakhane mit dem Investigativjournalisten Olaf Sundermeyer und Stefan Fries aus der DLF-Medienredaktion in unserem Podcast. Diese Sendung gibt es in einer langen Fassung als Original-Podcast in unserer DLF Audiothek App, unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und in den gängigen Podcast-Apps. @mediasres" finden Sie auch im Internet auf dem Portal www.deutschlandfunk.de/mediasres www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2021/01/29/privilegierte_quelle_ueber_das_schwierige_verhaeltnis_dlf_20210129_1230_54c2a16c.mp3

40 Min.

Schreiben Journalisten zu oft aus Pressemitteilungen der Polizei ab? Marcel Brakhane meint: ja. Das, was er bei Fußballspielen oder Demos selbst miterlebe, habe oft nichts mit dem zu tun, was er anschließend darüber lese, sagt der Deutschlandfunk-Hörer. Die Polizei sei eine privilegierte Quelle, der Reporterinnen und Reporter vertrauen dürfen sollten, wendet Olaf Sundermeyer ein, der als Journalist für die ARD von Demos mit Rechtsextremisten berichtet. Trotzdem: Die Kolleginnen und Kollegen müssten viel mehr rausgehen, anstatt nur bei der Polizei abzuschreiben, findet er. Fest steht: Es gibt Kritik. Galt die Polizei früher als neutrale Instanz, ist sie heute oft selbst Berichterstatter in eigener Sache bei Facebook und Twitter. Wo sie auch mal Falschmeldungen verbreitet. Das bringt das Verhältnis zwischen Polizei und Presse in eine Schieflage. Darüber diskutiert unser Hörer Marcel Brakhane mit dem Investigativjournalisten Olaf Sundermeyer und Stefan Fries aus der DLF-Medienredaktion in unserem Podcast. Diese Sendung gibt es in einer langen Fassung als Original-Podcast in unserer DLF Audiothek App, unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und in den gängigen Podcast-Apps. @mediasres" finden Sie auch im Internet auf dem Portal www.deutschlandfunk.de/mediasres www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2021/01/29/privilegierte_quelle_ueber_das_schwierige_verhaeltnis_dlf_20210129_1230_54c2a16c.mp3

22.01.2021

Die Pandemie der Zahlen - Wie können wir besser über Covid19 berichten?

Infektionszahlen im Zehntausenderbereich, freie Intensivbetten, 7-Tage-Inzidenzwerte und dazu R-Wert und die Toten. Knapp ein Jahr nach Ausbruch der Virus-Pandemie hat sich nicht nur das Virus in der Welt ausgebreitet, sondern auch die Menge der Zahlen in der Berichterstattung. Aber helfen uns diese Ziffern und Werten überhaupt dabei, ein realistisches Bild von der Lage zu gewinnen? Unsere Hörerin Sophia Langer bezweifelt das. Sie findet, dass die schiere Masse an täglichen Werten nicht mehr informiert, sondern abstumpft. Sophia Langer, der Wissenschaftsjournalist Volker Stollorz vom Science Media-Center, die Deutschlandfunk-Nachrichtenredakteurin Rita Vock und Stephan Beuting aus der Redaktion @mediasres diskutieren, ob sich mit weniger Zahlen besser über die Pandemie berichten ließe. www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2021/01/22/covid_19_das_virus_und_die_pandemie_der_zahlen_dlf_20210122_1107_9224d95c.mp3

31 Min.
15.01.2021

Nach Redaktionsschluss - Jünger, diverser, näher: Wie Lokaljournalismus überleben könnte

Lokaljournalismus ist eine wichtige Sache, findet unsere Hörerin Lisa-Marie Fritsche. Sie hat allerdings auch Angst, dass er in Zeiten der Digitalisierung unter die Räder kommt, weil er schwer zu finanzieren ist. Wie können mehr Menschen dazu gebracht werden, für Lokaljournalismus auch zu bezahlen? Und wie muss er sich ändern, um auch für junge Leute attraktiver zu werden? Darüber diskutiert Lisa-Marie Fritsche mit Klaus Schrotthofer, Geschäftsführer der Mediengruppe "Neue Westfälische" und Brigitte Baetz aus der Medienredaktion des Dlf. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! @mediasres" finden Sie auch im Internet auf dem Portal www.deutschlandfunk.de/mediasres www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2021/01/15/juenger_diverser_naeher_wie_lokaljournalismus_ueberleben_dlf_20210115_1225_3010030d.mp3

26 Min.
08.01.2021

Covid19-Impfung - Zu Risiken und Nebenwirkungen von Berichterstattung

"Zu wenig Impfstoff, kaum Impftermine, Organisationschaos. Und vertraut Merkel eigentlich Spahn immer noch?" Die Medien scheinen es sich gerade in einer Dauerprotestschleife gegen die Impfpolitik der Bundesregierung einzurichten. Unsere Hörerin Hildegunde Krawinkel kritisiert, dass Gesundheitsminister Spahn in der Presse zurzeit nur als Buhmann dasteht. Andere finden, dass Journalisten der Politik zu sehr nach dem Munde reden. Es scheint, als könne die Politik zurzeit nichts richtig machen, die Medien aber irgendwie auch nicht. Mitten in der Corona-Krise tun sich neue Fronten auf. Darüber diskutieren in unserem Podcast Nach Redaktionsschluss die Hörerin Hildegunde Krawinkel und die Medienjournalisten Stefan Fries und Bettina Schmieding aus der Medienredaktion des Deutschlandfunks. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2021/01/08/covid19_impfungen_zu_risiken_und_nebenwirkungen_von_dlf_20210108_1515_ebf12a0f.mp3

29 Min.
18.12.2020

"Es riecht nach Kampfkandidatur" - Wie Medien über politischen Streit berichten

Parteien müssen sich streiten, das ist ihre Aufgabe - auch intern, findet unser Hörer Sven Weihusen. Er sagt, dass Konflikte durch die Medien herbeigeschrieben würden, normale politische Prozesse erst durch die Berichterstattung darüber eskalierten. Warum ist es gleich eine Kampfkandidatur, wenn sich ein Gegenkandidat zur Wahl stellt? Warum wird von Uneinigkeit gesprochen, wenn eine Partei debattiert? Mit Sven Weihusen diskutieren Nico Fried, Leiter der Parlamentsredaktion der Süddeutschen Zeitung und Brigitte Baetz aus der Mediasres-Redaktion. www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/12/18/es_riecht_nach_kampfkandidatur_wie_medien_ueber_dlf_20201218_1504_c8f1a0da.mp3

29 Min.
11.12.2020

Extreme Meinungen auf dem Sender - Aushalten oder abdrehen?

Im Programmauftrag des Deutschlandfunks steht, die Berichterstattung soll "objektiv und ausgewogen sein", alle gesellschaftlichen Gruppen sollen zu Wort kommen, um so einen "Beitrag zu einer funktionierenden Demokratie" zu leisten. Aber wie weit geht die Meinungsfreiheit? Und wie umgehen mit denen, die demokratische Strukturen in Frage stellen und den öffentlichen Rundfunk selbst am liebsten abschaffen würden? Hörer Klaus Heid legte uns in einer Mail nahe, denen einfach mal den Ton abzudrehen. Klaus Heid wünscht sich "klare Kante" gegenüber Populisten, wenn sie Halb- und Unwahrheiten verbreiten. Darüber diskutiert er mit Nadine Linder, die im Deutschlandradio-Hauptstadtstudio u.a. AfD-Berichterstattung macht, und mit Stephan Beuting aus der Medienredaktion des Deutschlandfunks. Haben Sie Anmerkungen zu Medienthemen? Schreiben Sie uns an NachRedaktionsschluss@deutschlandfunk.de Bisherige Folgen unseres Podcasts finden Sie unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und bei allen gängigen Podcatchern, unter anderem Spotify und Apple Podcasts. Dort hilft uns eine Bewertung des Podcasts sehr! www.deutschlandfunk.de, Themenportal Nach Redaktionsschluss Direkter Link zur Audiodatei https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2020/12/11/extreme_meinungen_auf_dem_sender_aushalten_oder_abdrehen_dlf_20201211_1120_8670b2e8.mp3

33 Min.