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Der Podcast zum Wegträumen und Wachwerden: Krimis und Klassiker, Literatur und Pop als Download. Alles in einer Box.

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Spiegelung des Arc de Triomphe in einer Pfütze
12.12.2021

Roter Glamour (2/2)

Kriminalhörspiel nach dem Roman von Dominique Manotti. Präsident Mitterand gerät durch den Absturz einer mit Waffen für den Iran beladenen Verkehrsmaschine in Erklärungsnot. Wer mit welchen Interessen in diese Waffenlieferungen verstrickt ist, wer davon wusste und deshalb beiseite geschafft werden muss: Von diesen spannenden, unglaublichen und nach wie vor sehr aktuellen Zusammenhängen erzählt dieser aufregende Politthriller. Auf fiktionaler Ebene wird ein historisch unterfütterter Fall geschildert. Mit: Barbara Nüsse (Erzählerin), Felix von Manteuffel (Francois Bornand), Marc Hosemann (Fernandez), Gerd Warmeling (Francois Mitterand), Stephan Schad (Karim), Katja Brügger (Mado), Markus John (Kommissar), Marina Frenk (Noria Ghozali) u.v.a.. Übersetzung aus dem Französischen: Andrea Stephani. Komposition: Andreas Bick. Technische Realisation: Christian Alpen, Sven Kohlwage, Angelika Körber und Sebastian Ohm. Regieassistenz: Felix Lehmann. Bearbeitung und Regie: Beatrix Ackers. Dramaturgie: Christiane Ohaus. Produktion: NDR/SWR 2019. Verfügbar bis 29.11.2022. ndr.de/radiokunst

54 Min.
Die Champs-Élysées in Paris bei Nacht.
05.12.2021

Roter Glamour (1/2)

Kriminalhörspiel nach dem Roman von Dominique Manotti. Der Präsident der Republik heißt François Mitterand. Wie jeden Morgen macht er mit seinem engsten Berater Bornand einen kleinen Spaziergang, auf dem die aktuellen Dinge unter vier Augen besprochen werden. "Sie wissen genau, dass ich Waffenverkäufe an kriegführende Staaten prinzipiell ablehne", sagt der Präsident. Doch der Absturz einer in Malta gestarteten Boeing 747 Cargo über der Türkei fördert trübe Geheimnisse ans Licht. Das Flugzeug war randvoll mit Raketen beladen, das Flugziel war der Iran. Mit: Barbara Nüsse (Erzählerin), Felix von Manteuffel (Francois Bornand), Marc Hosemann (Fernandez), Gerd Warmeling (Francois Mitterand), Stephan Schad (Karim), Katja Brügger (Mado), Markus John (Kommissar), Marina Frenk (Noria Ghozali) u.v.a.. Übersetzung aus dem Französischen: Andrea Stephani. Komposition: Andreas Bick. Technische Realisation: Christian Alpen, Sven Kohlwage, Angelika Körber und Sebastian Ohm. Regieassistenz: Felix Lehmann. Bearbeitung und Regie: Beatrix Ackers. Dramaturgie: Christiane Ohaus. Produktion: NDR/SWR 2019. Verfügbar bis 29.11.2022. ndr.de/radiokunst

54 Min.
Ein leerer Stuhl steht vor einer Tür mit der Aufschrift "Behandlung 1".
01.12.2021

Koslik ist krank

Ein Hörspiel von Julia Rothenburg. René Koslik, ein Mann Anfang vierzig, wird wegen Verdachts auf einen Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert. Ab sofort befindet er sich in einer klaustrophobischen Situation: Er darf - aus versicherungsrechtlichen Gründen - nicht nach draußen, ist quasi gefangen, irrt durch labyrinthische Gänge, wartet auf Untersuchungen, schlurft durch Speisesäle, wartet. Auf was? Auf den Urteilsspruch? Seine Exekution? Seinen Freispruch? Von einem Augenblick zum nächsten hat er die Entscheidungshoheit über sein Leben verloren. Doch dann läuft ihm im Bademantel ein ehemaliger Kommilitone über den Weg und ein Kapitel im Buch seines Lebens wird aufgeschlagen, das er lange verdrängt hatte. Mit: Anne Moll (Ärztin), Monika Barth (Marina Koslik), Jens Harzer (Koslik), Ulrich Bähnk (Frank), Gloria Endres de Oliveira (Sprecherin), Theresa Berlage (Charlotte), Philipp Kronenberg (Pfleger 2), Bernd Gajkowski (Pfleger 1/Friese), Philippe Graber (Arzt), Annelore Sarbach (Marlies) u.a.. Technische Realisation: Christian Alpen und Angelika Körber. Regieassistenz: Franziska Schneider und Elijah Stängl. Bearbeitung und Regie: Elisabeth Maria Weilenmann. Dramaturgie: Susanne Hoffmann. Produktion: NDR/ORF 2020. Verfügbar bis 25.11.2022. ndr.de/radiokunst

61 Min.
Sonnenuntergang am Horizont über dem Wasser.
28.11.2021

Klare Sache (2/2)

Nach dem Roman von Denise Mina. Anna Mc Lean, Anwaltsgattin und Mutter zweier Töchter, ist in einem atemberaubenden Showdown eines morgens ihre gesamte gediegene Familienkiste explodiert. Von allen verlassen, wurde sie zudem beim Anhören eines True Crime Podcasts mit einem sehr dunklen Kapitel ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Der Podcast erzählte die Geschichte eines Mannes, der mit seinen Kindern beim mysteriösen Untergang einer Yacht ums Leben kam. War es ein Unfall? Oder Mord? Anna ist diesem Mann in ihrem früheren Leben begegnet und beschließt nun, da ihr bürgerliches Leben in Trümmern liegt, aufzubrechen und auf Wahrheitssuche zu gehen. Sie stellt fest, dass es merkwürdige Verknüpfungen ihrer eigenen mit der Geschichte jenes Mannes gibt. Ab jetzt wird sie zur Mitautorin eines abenteuerlichen True Crime Podcasts. Mit: Marie Löcker (Anna), Daniel Rothaug (Fin), Max von Pufendorf (Leon), Michael Wittenborn (Hamish), Werner Wölbern (Adam Ross), Wolf-Dietrich Sprenger (Albert McKay), Björn Meyer (Hector), Katja Danowski (Verkäuferin), Christian Redl (Podcast-Erzähler), Leonie Rainer (Trina Keany), Oda Thormeyer (Gretchen Teigler), Rosa Thormeyer (Dauphine Loire), Maria Magdalena Wardzinska (Estelle/Hausmädchen), Levin Liam (Tauchlehrer, Zeuge 2, Ansage Flughafen), Hedi Kriegeskotte (Pretcha), Oskar Ketelhut (Kellner, Haggis, Kontrolleur), Katja Brügger (Polizistin), Tim Grobe (Schläger), Matti Krause (Zeuge 1, Pförtner, Fahrer Boot, Polizei) und Victoria Trauttmansdorff (Julia Parker). Übersetzung: Zoë Beck. Komposition: Andreas Bick. Regieassistenz: Kerstin Düring und Sarah Veith. Regie: Janine Lüttmann. Produktion: NDR 2021. Verfügbar bis 15.05.2023. ndr.de/radiokunst

54 Min.

Nach dem Roman von Denise Mina. Anna Mc Lean, Anwaltsgattin und Mutter zweier Töchter, ist in einem atemberaubenden Showdown eines morgens ihre gesamte gediegene Familienkiste explodiert. Von allen verlassen, wurde sie zudem beim Anhören eines True Crime Podcasts mit einem sehr dunklen Kapitel ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Der Podcast erzählte die Geschichte eines Mannes, der mit seinen Kindern beim mysteriösen Untergang einer Yacht ums Leben kam. War es ein Unfall? Oder Mord? Anna ist diesem Mann in ihrem früheren Leben begegnet und beschließt nun, da ihr bürgerliches Leben in Trümmern liegt, aufzubrechen und auf Wahrheitssuche zu gehen. Sie stellt fest, dass es merkwürdige Verknüpfungen ihrer eigenen mit der Geschichte jenes Mannes gibt. Ab jetzt wird sie zur Mitautorin eines abenteuerlichen True Crime Podcasts. Mit: Marie Löcker (Anna), Daniel Rothaug (Fin), Max von Pufendorf (Leon), Michael Wittenborn (Hamish), Werner Wölbern (Adam Ross), Wolf-Dietrich Sprenger (Albert McKay), Björn Meyer (Hector), Katja Danowski (Verkäuferin), Christian Redl (Podcast-Erzähler), Leonie Rainer (Trina Keany), Oda Thormeyer (Gretchen Teigler), Rosa Thormeyer (Dauphine Loire), Maria Magdalena Wardzinska (Estelle/Hausmädchen), Levin Liam (Tauchlehrer, Zeuge 2, Ansage Flughafen), Hedi Kriegeskotte (Pretcha), Oskar Ketelhut (Kellner, Haggis, Kontrolleur), Katja Brügger (Polizistin), Tim Grobe (Schläger), Matti Krause (Zeuge 1, Pförtner, Fahrer Boot, Polizei) und Victoria Trauttmansdorff (Julia Parker). Übersetzung: Zoë Beck. Komposition: Andreas Bick. Regieassistenz: Kerstin Düring und Sarah Veith. Regie: Janine Lüttmann. Produktion: NDR 2021. Verfügbar bis 15.05.2023. ndr.de/radiokunst

Särge
24.11.2021

Abschiedsgeschenk | Satire über alte Menschen als unzumutbaren Kostenfaktor

Ein Hörspiel von Gerd Roland Stiepel. Deutschland im Jahr 2040: es herrscht demographischer Notstand. Der alte Mensch ist zum unzumutbaren Kostenfaktor geworden. Dem Gesundheitssystem droht der Kollaps. Der Staat erlässt ein Abschiedsgesetz, die Kassen versprechen all jenen eine Prämie, die freiwillig aus dem Leben scheiden. Das Geschäft mit dem Tod blüht. Kommerziell geführte Sterbekliniken, die sich als innovative Startups verstehen, versprechen ein sorgenfreies, glückliches, in jedem Fall würdiges Ableben. Nur so mancher Abschiedskandidat entdeckt plötzlich die Lust am Dasein. Mit: Klaus Manchen (Michael), Monika Lennartz (Susanne), Reiner Schöne (Tobias), Dieter Mann (Alex), Friedhelm Ptok (Guido), Alexandra Sydow (Gabi), Nadine de Zanet (Dr. Roloff), Norbert Stöß (Ober), Raymond den Boestert (Bestatter), Henrik Barth (Nachrichtensprecher), Lena Dörrie (Nachrichtensprecherin), Uve Teschner (Fenner), Martin Lalis (Präsident/Lautsprecher), Thomas Weppel (Regierungsvertreter), Kai Roloff (Müller (Opposition)), Anne Abendroth (TV-Moderatorin, Telefonansage), Barbara Seifert (TV-Reporterin in Wellersdorf) und Ulrich Lipka (An-u. Absage). Technische Realisation: Peter Kainz. Regie: Christoph Dietrich. Regieassistenz: Anne Abendroth. Dramaturgie: Susanne Hoffmann. Produktion: NDR 2013. Verfügbar bis 18.05.2023. ndr.de/radiokunst

54 Min.
Sonnenuntergang auf dem Meer.
21.11.2021

Denise Mina: Klare Sache (1/2) | Rasanter Krimi rund um einen True-Crime-Podcast

Nach dem Roman von Denise Mina. Die Heldin der Geschichte liebt True Crime Podcasts, liebt das Eintauchen in eine Parallelwelt voller Rätsel und schauriger Verbrechen. Am frühen Morgen, wenn sich die Familie noch im Tiefschlaf befindet, frönt sie ihrer Leidenschaft. An diesem Tag kommt jedoch alles anders, ihr harmonisch-gediegenes Leben wird ihr nur so um die Ohren fliegen, und sie wird mitten drinstecken in der Handlung eines Podcasts mit dem verheißungsvollen Titel "Der Tod und die Dana". Es geht darin um ein versunkenes Schiff, einen uralten Fluch, Explosion und Mord. Was will man mehr? Sie ist begeistert, bis ihr klar wird, dass sie mit dem Protagonisten dieser True Crime Story sehr viel verbindet. Plötzlich wird sie von ihrer eigenen sorgsam verdrängten Geschichte eingeholt . Ein wildes Roadmovie beginnt. Mit: Marie Löcker (Anna), Daniel Rothaug (Fin), Max von Pufendorf (Leon), Michael Wittenborn (Hamish), Werner Wölbern (Adam Ross), Wolf-Dietrich Sprenger (Albert McKay), Björn Meyer (Hector), Katja Danowski (Verkäuferin), Christian Redl (Podcast-Erzähler), Leonie Rainer (Trina Keany), Oda Thormeyer (Gretchen Teigler), Rosa Thormeyer (Dauphine Loire), Maria Magdalena Wardzinska (Estelle/Hausmädchen), Levin Liam (Tauchlehrer, Zeuge 2, Ansage Flughafen), Hedi Kriegeskotte (Pretcha), Oskar Ketelhut (Kellner, Haggis, Kontrolleur), Katja Brügger (Polizistin), Tim Grobe (Schläger), Matti Krause (Zeuge 1, Pförtner, Fahrer Boot, Polizei) und Victoria Trauttmansdorff (Julia Parker). Übersetzung: Zoë Beck. Komposition: Andreas Bick. Regieassistenz: Kerstin Düring und Sarah Veith. Regie: Janine Lüttmann. Produktion: NDR 2021. Verfügbar bis 15.05.2023. ndr.de/radiokunst

54 Min.

Nach dem Roman von Denise Mina. Die Heldin der Geschichte liebt True Crime Podcasts, liebt das Eintauchen in eine Parallelwelt voller Rätsel und schauriger Verbrechen. Am frühen Morgen, wenn sich die Familie noch im Tiefschlaf befindet, frönt sie ihrer Leidenschaft. An diesem Tag kommt jedoch alles anders, ihr harmonisch-gediegenes Leben wird ihr nur so um die Ohren fliegen, und sie wird mitten drinstecken in der Handlung eines Podcasts mit dem verheißungsvollen Titel "Der Tod und die Dana". Es geht darin um ein versunkenes Schiff, einen uralten Fluch, Explosion und Mord. Was will man mehr? Sie ist begeistert, bis ihr klar wird, dass sie mit dem Protagonisten dieser True Crime Story sehr viel verbindet. Plötzlich wird sie von ihrer eigenen sorgsam verdrängten Geschichte eingeholt . Ein wildes Roadmovie beginnt. Mit: Marie Löcker (Anna), Daniel Rothaug (Fin), Max von Pufendorf (Leon), Michael Wittenborn (Hamish), Werner Wölbern (Adam Ross), Wolf-Dietrich Sprenger (Albert McKay), Björn Meyer (Hector), Katja Danowski (Verkäuferin), Christian Redl (Podcast-Erzähler), Leonie Rainer (Trina Keany), Oda Thormeyer (Gretchen Teigler), Rosa Thormeyer (Dauphine Loire), Maria Magdalena Wardzinska (Estelle/Hausmädchen), Levin Liam (Tauchlehrer, Zeuge 2, Ansage Flughafen), Hedi Kriegeskotte (Pretcha), Oskar Ketelhut (Kellner, Haggis, Kontrolleur), Katja Brügger (Polizistin), Tim Grobe (Schläger), Matti Krause (Zeuge 1, Pförtner, Fahrer Boot, Polizei) und Victoria Trauttmansdorff (Julia Parker). Übersetzung: Zoë Beck. Komposition: Andreas Bick. Regieassistenz: Kerstin Düring und Sarah Veith. Regie: Janine Lüttmann. Produktion: NDR 2021. Verfügbar bis 15.05.2023. ndr.de/radiokunst

Eine Person geht eine verlassene Straße entlang ins Nichts.
17.11.2021

David Vann: Momentum | Die letzten Tage im Leben des Vaters

Nach dem Roman von David Vann. Jim ist Ende dreißig und am Ende. Er hat sein Leben an die Wand gefahren und lebt wie ein Eremit  in der klirrenden Kälte Alaskas.  Aus Sorge, er könnte sich was antun, bittet ihn der Bruder, nach Kalifornien zu fliegen, zurück zu seiner Familie. Dort lebt seine Herkunftsfamilie, die dem Erloschenen vor sich selbst bewahren und ihm die verloren gegangene Lebensfreude wieder einhauchen will. Doch Jim wandelt nur wie ein Geist durch die Hinterlassenschaften seines alten Lebens, im Sog düsterster Gedanken treibt es ihn immer mehr auf das Ende zu. David Vann verarbeitet in Momentun, wie auch in seinen anderen Texten, das eigene Trauma vom Suizid seines Vaters. Diesmal lässt er den Depressiven selbst zu Wort kommen, indem er seinen inneren Monolog in den letzten Tagen vor dem Selbstmord imaginiert. "Momentum" ist eine eindrückliche Charakter- und Familienstudie. Ein Zeugnis von der Suche nach Sinn und Erlösung in der Natur. Darüberhinaus ergründet der Autor die tieferen gesellschaftlichen Strukturen Amerikas, die wirtschaftlichen Verhältnisse, die den Selbstmord des Vaters mitbegründet haben und die Illusion von einem freien und sinnorientierten Leben nachhaltig zerstörten. Mit: Florian Lukas (Autor/Erzähler), Jörg Hartmann (Jim), Julian Greis (Gary), Wolfgang Pregler (Brown), Felix Lengenfelder (David (Kind)), Lientje Fischhold (Tracy (Kind)), Anne Weber (Elizabeth), Maria Magdalena Wardzinska (Mary), Hedi Kriegeskotte (Mutter), Anne Müller (Sandra), Jenny König (Rhoda), Hans Löw (John), Toini Ruhnke (Junge Frau, Kellnerin), Markus Boysen (Vater) und Peter Weis (Mann). Bearbeitung: Irene Schuck. Übersetzung aus dem Amerikanischen: Cornelius Reiber. Regie: Irene Schuck. Regieassistenz: Kerstin Düring. Dramaturgie: Susanne Hoffmann. Produktion: NDR 2021. Verfügbar bis 11.11.2022. ndr.de/radiokunst

85 Min.

Nach dem Roman von David Vann. Jim ist Ende dreißig und am Ende. Er hat sein Leben an die Wand gefahren und lebt wie ein Eremit  in der klirrenden Kälte Alaskas.  Aus Sorge, er könnte sich was antun, bittet ihn der Bruder, nach Kalifornien zu fliegen, zurück zu seiner Familie. Dort lebt seine Herkunftsfamilie, die dem Erloschenen vor sich selbst bewahren und ihm die verloren gegangene Lebensfreude wieder einhauchen will. Doch Jim wandelt nur wie ein Geist durch die Hinterlassenschaften seines alten Lebens, im Sog düsterster Gedanken treibt es ihn immer mehr auf das Ende zu. David Vann verarbeitet in Momentun, wie auch in seinen anderen Texten, das eigene Trauma vom Suizid seines Vaters. Diesmal lässt er den Depressiven selbst zu Wort kommen, indem er seinen inneren Monolog in den letzten Tagen vor dem Selbstmord imaginiert. "Momentum" ist eine eindrückliche Charakter- und Familienstudie. Ein Zeugnis von der Suche nach Sinn und Erlösung in der Natur. Darüberhinaus ergründet der Autor die tieferen gesellschaftlichen Strukturen Amerikas, die wirtschaftlichen Verhältnisse, die den Selbstmord des Vaters mitbegründet haben und die Illusion von einem freien und sinnorientierten Leben nachhaltig zerstörten. Mit: Florian Lukas (Autor/Erzähler), Jörg Hartmann (Jim), Julian Greis (Gary), Wolfgang Pregler (Brown), Felix Lengenfelder (David (Kind)), Lientje Fischhold (Tracy (Kind)), Anne Weber (Elizabeth), Maria Magdalena Wardzinska (Mary), Hedi Kriegeskotte (Mutter), Anne Müller (Sandra), Jenny König (Rhoda), Hans Löw (John), Toini Ruhnke (Junge Frau, Kellnerin), Markus Boysen (Vater) und Peter Weis (Mann). Bearbeitung: Irene Schuck. Übersetzung aus dem Amerikanischen: Cornelius Reiber. Regie: Irene Schuck. Regieassistenz: Kerstin Düring. Dramaturgie: Susanne Hoffmann. Produktion: NDR 2021. Verfügbar bis 11.11.2022. ndr.de/radiokunst

Illustration zum ARD Radio Tatort "Nur Du".
14.11.2021

ARD Radio Tatort: Nur Du

Ein Kriminalhörspiel von Sabine Stein. Dem LKA Hamburg wird ein Video zugeschickt: Es zeigt einen verängstigten Mann, der einen Sprengstoffgürtel trägt. Die Bildunterschrift: "In 25 Stunden ist er tot." Kommissar Döring fühlt sich persönlich angesprochen, da die Geisel im Zentrum einer eigenen, erst kurz zurückliegenden Ermittlung stand. Es handelte sich um einen Überfall auf einen Supermarkt. Einer der mutmaßlichen Täter wurde schnell gefasst, beteuerte beharrlich seine Unschuld; er erhängte sich in der U-Haft. Döring vermutet einen Zusammenhang zwischen dem damaligen und dem aktuellen Fall. Geht es jetzt um Rache? Döring wird von Zweifeln und Schuldgefühlen geplagt und gerät bei seinen eigenwilligen Ermittlungen zusehends in ein gefährliches Fahrwasser. Mit Sandra Borgmann (Bettina Breuer), Matthias Bundschuh (Justus Döring), Barbara Auer (Yvonne Kleefisch), Benjamin Utzerath (Frank Simoneit), Marek Harloff (Marcel Koppka), Idil Üner (Neda Abidi), Rafael Stachowiak (Sava), Achim Buch (Fiedler), Mirco Kreibich (Pitic), Peter Davor (Camil Barbu), Lisa Hagmeister (Jessie Weiß), Peter Kaempfe (Hardy), Michael Weber (Schiller), Markus John (Ludo Baumann), Benjamin Kramme (Bruns), Marion Gretchen Schmitz (Verkäuferin), Beate Kiupel (Angestellte), Wolf-Dietrich Sprenger (Wirt Kneipe) und Simon Hastreiter (Polizeistreife/Anrufer) Technische Realisation: Sven Kohlwage, Corinna Gathmann und Angelika Körber. Regie: Andrea Getto. Redaktion: Susanne Ohaus. Produktion: NDR 2021. Verfügbar bis 10.05.2023. ndr.de/radiokunst

54 Min.

Ein Kriminalhörspiel von Sabine Stein. Dem LKA Hamburg wird ein Video zugeschickt: Es zeigt einen verängstigten Mann, der einen Sprengstoffgürtel trägt. Die Bildunterschrift: "In 25 Stunden ist er tot." Kommissar Döring fühlt sich persönlich angesprochen, da die Geisel im Zentrum einer eigenen, erst kurz zurückliegenden Ermittlung stand. Es handelte sich um einen Überfall auf einen Supermarkt. Einer der mutmaßlichen Täter wurde schnell gefasst, beteuerte beharrlich seine Unschuld; er erhängte sich in der U-Haft. Döring vermutet einen Zusammenhang zwischen dem damaligen und dem aktuellen Fall. Geht es jetzt um Rache? Döring wird von Zweifeln und Schuldgefühlen geplagt und gerät bei seinen eigenwilligen Ermittlungen zusehends in ein gefährliches Fahrwasser. Mit Sandra Borgmann (Bettina Breuer), Matthias Bundschuh (Justus Döring), Barbara Auer (Yvonne Kleefisch), Benjamin Utzerath (Frank Simoneit), Marek Harloff (Marcel Koppka), Idil Üner (Neda Abidi), Rafael Stachowiak (Sava), Achim Buch (Fiedler), Mirco Kreibich (Pitic), Peter Davor (Camil Barbu), Lisa Hagmeister (Jessie Weiß), Peter Kaempfe (Hardy), Michael Weber (Schiller), Markus John (Ludo Baumann), Benjamin Kramme (Bruns), Marion Gretchen Schmitz (Verkäuferin), Beate Kiupel (Angestellte), Wolf-Dietrich Sprenger (Wirt Kneipe) und Simon Hastreiter (Polizeistreife/Anrufer) Technische Realisation: Sven Kohlwage, Corinna Gathmann und Angelika Körber. Regie: Andrea Getto. Redaktion: Susanne Ohaus. Produktion: NDR 2021. Verfügbar bis 10.05.2023. ndr.de/radiokunst

Ein einzelnes Haus steht inmitten einer idyllischen Blumenwiese.
10.11.2021

Das Land | Eine Idylle gerät ins Wanken

Ein Hörspiel von Martin Crimp. Im Rahmen der ARD Themenwoche: "Stadt.Land.Wandel". Das vermeintlich geordnete und idyllische Leben eines Landarztes mit Frau und Kindern scheint durch das mysteriöse Auftauchen einer jungen Frau in Frage gestellt. Das Land fungiert im Hörspiel des erfolgreichen britischen Dramatikers als Chiffre für menschliche Isolation und als Schauplatz städtischer Neurosen. Mit: Miriam Goldschmidt (Corinne), Peter Brombacher (Richard), Christin Marquitan (Rebecca). Übersetzung aus dem Englischen: Frank Heibert. Technische Realisation: Karl-Otto Bremer und Sabine Kaufmann. Regie: Beate Andres. Regieassistenz: Anke Spiegel. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produktion: NDR/rbb 1999. Verfügbar bis 04.05.2022. ndr.de/radiokunst

65 Min.
Symbol: Fadofatal
24.10.2021

Fado Fatal (1/3) | Osnabrück-Krimi-Trilogie

Osnabrück-Krimi-Trilogie von Jan Decker. Der erste Fall der Osnabrück-Krimi-Trilogie. Der Mord an der jungen attraktiven Mafalda Ribeiro führt die Polizei bei ihren Ermittlungen in den Kreis des portugiesischen Kulturvereins "Saudade". Die Ermittler stoßen auf einen heftigen Generationenkonflikt in der portugiesischen Gemeinde: Die jüngeren Mitglieder sind unzufrieden mit dem Traditionsbewusstsein der Älteren, die sich wiederum durch die Reformpläne der Jüngeren bedroht fühlen. Ist die junge Frau zwischen die Fronten geraten? Mit Derval de Faria (Nuno Ribeiro), Gloria Endres de Oliveira (Mafalda Ribeiro), Michael Wittenborn (Michael Wittkowski), Rafael Stachowiak (Raimund Spockhövel), Lisa Hrdina (Mareike Busse), Hans Löw (Sven Liebmann), Wilfried Hochholdinger (Jürgen Köllring), Gustav-Peter Wöhler (Jan Tobargte), Christian Redl (Eginald Mack) Technische Realisation: Corinna Gathmann, Sabine Kaufmann und Jens Kunze. Regieassistenz: Christine Wegerle. Regie: Alexander Schuhmacher. Dramaturgie: Christiane Ohaus. Produktion: NDR 2017. Verfügbar bis 18.10.2022. https://ndr.de/radiokunst

54 Min.
Ein Straßenzug in Osnabrück bei Nacht.
22.10.2021

Brexit Blues (3/3) | Osnabrück-Krimi-Trilogie

Osnabrück-Krimi-Trilogie von Jan Decker. Dies ist der letzte Teil der Osnabrück-Krimi-Trilogie. Wieder nimmt sich der Autor Jan Decker ein für die Stadt typisches Sujet vor. Osnabrück beherbergte eine der größten britischen Garnisonen weltweit. 1980 kam es zu einem Mordanschlag auf einen britischen Offizier, den dieser knapp überlebte. Ein Bekennerschreiben der IRA folgte, die Täter konnten jedoch nie ermittelt werden. Im Hörspiel ist der Sohn des britischen Offiziers in einen aktuellen Mordfall verwickelt. Und es könnte sich darum handeln, dass ein militanter Ableger der IRA noch eine alte Rechnung zu begleichen hat. Mit: Michael Wittenborn (Michael Wittkowski), Rafael Stachowiak (Raimund Spockhövel), Lisa Hrdina (Mareike Busse), Jens Wawrczeck (Simon Miller), Karoline Eichhorn (Verena Plathe), Marion Breckwoldt (Ruth Redekamp), John Kirby (Patrick Brennan) und Roger Graves (John Miller). Technische Realisation: Dominik Blech und Nicole Graul. Regieassistenz: Simon Hastreiter. Regie: Alexander Schuhmacher. Dramaturgie: Christiane Ohaus. Produktion: NDR 2021.

60 Min.