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Weltspiegel Thema informiert, erzählt mit Leidenschaft, lässt staunen: Reportagen, Geschichten und Hintergründe von ARD Korrespondenten rund um den Globus. Ein Thema, einmal die Woche, aus mehreren Perspektiven.

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Alle Episoden

Atomkraft, ja bitte? Symbolbild für Atomkraft
17.09.2021

Atomkraft, ja bitte?

Während wir in Deutschland den Atom-Ausstieg schon seit über 10 Jahren fest beschlossen haben, setzen viele andere Länder derzeit wieder mehr auf die Kernspaltung als Mittel zur - klimaneutralen - Stromerzeugung. Nur so ließen sich die Klimaziele von Paris auch einhalten. Oder geht es hier um Machtpolitik? Russland, zum Beispiel, baut und finanziert in vielen Ländern AKWs, unter anderem auch in der Türkei, wo Präsident Erdogan selbst schon seinen Wunsch nicht verheimlicht hat, irgendwann mal auch die Atomenergie militärisch einsetzen zu können. Moderatorin Natalie Amiri spricht mit ARD-Korrespondentin Claudia Buckenmaier aus dem Studio Washington, mit ARD-Korrespondenten Michael Schramm aus dem Studio Istanbul und mit der Deutsch-Japanerin Emu-Felicitas Ostermann, die vor zehn Jahren in Japan als Schülerin lebte, als es dort zum GAU kam.

34 Min.
9/11 hat die Stadt New York und seine Bewohnerinnen und Bewohner verändert
10.09.2021

New York 9/11: Leben mit der Narbe

An diesem Wochenende jähren sich die Anschläge vom 11. September zum zwanzigsten Mal. 9/11 - das war der verheerendste Terroranschlag, den es je gegeben hat. 2996 Menschen sind gestorben. Viele tausend wurden verletzt. Manche leiden bis heute. Der 11. September das war eine Zeitenwende. Letzte Woche im Weltspiegel Podcast haben wir über die Folgen dieser schrecklichen Angriffe gesprochen. Heute, rund um den Jahrestag, gucken wir dahin, wo alles began: nach New York. Wir sprechen mit denen, die die Angriffe damals selbst erlebt haben: Julie von Kessel, die damals für das ZDF in New York war, und den Einsturz der Türme aus nächster Nähe miterlebt hat; Carsten Vick, der damals für den ARD-Hörfunk live aus New York berichtet hat. Außerdem spricht Moderator Philipp Abresch mit Christiane Meier, die seit vielen Jahren In New York lebt und heute für uns als TV-Korrespondentin aus New York berichtet.

28 Min.
Blick auf den zerstörten Palast des früheren aghanischen Präsidenten Hafizullah Amin in Kabul am 15.11.2001, zwei Tage nach dem Einmarsch der Truppen der Nordallianz.
03.09.2021

Wie 9/11 den Nahen Osten veränderte | Hintergrund

Fast 20 Jahre ist es her, dass zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers in New York City rasten, ein weiteres Flugzeug wurde ins Pentagon gesteuert. Ein Terroranschlag, zu dem sich das islamistische Netzwerk Al Qaida bekennt. Er trifft die USA - und mit ihr die gesamte westliche Welt - ins Mark. Die USA und ihre Verbündeten ziehen in den Kampf gegen den Terror. Die Folgen - spürbar bis heute. Besonders drastisch sind sie im Nahen Osten. Nicht nur in Afghanistan, sondern auch im Irak. Darüber sprechen wir in diesem Weltspiegel Podcast mit Nahost Expertin Dr. Bente Scheller von der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie hat selbst lange in Afghanistan gelebt. Reinhard Baumgarten war am 11. September 2001 als Hörfunk-Korrespondent gerade im ARD Studio Kairo angekommen - und berichtete über die Folgen. Sherif Abdel Samad arbeitet im ARD Studio in Kairo. Er erzählt, wie islamfeindlich die Stimmung nach den Anschlägen war.

29 Min.
Machthaber Lukaschenko will seine Macht erhalten
13.08.2021

Belarus - so skrupellos kämpft der Diktator um seine Macht

"Ein schwieriges Jahr” sei’s gewesen, hat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko gerade der Welt verkündet. Genau vor einem Jahr wurde in Belarus gewählt. Dabei stand der Sieger wohl schon lange vorher fest. Nämlich er selbst: Machthaber Alexander Lukaschenko. Zehntausende Menschen, vor allem junge Leute, sind damals auf die Straße gegangen, um gegen die ‘gestohlene Wahl’ zu protestieren. Bis heute geht die Polizei ziemlich brutal gegen die Opposition vor. Also, wie sieht’s aus in Belarus ein Jahr nach der Wahl? Darüber spricht Moderator Philipp Abresch mit Demian von Osten, dem ARD Moskau-Korrespondenten, mit Ann Shkor, einer Belarussin, die in Berlin lebt und mit wirklich gemischten Gefühlen in ihre Heimat guckt. Und Clas Oliver Richter ist dabei. Clas war gerade in Litauen, und erzählt von seinen Erlebnissen an der litauisch-belarussischen Grenze.

29 Min.
Ein Mann in Tunesien hält Schild hoch mit der Aufschrift "Game Over"
06.08.2021

Tunesien - Demokratie auf der Kippe?

"Tunesiens Demokratie steht auf der Kippe" oder "Tunesien am Rande des Zusammenbruchs" - es sind keine guten Nachrichten, die uns in den letzten Wochen aus Tunesien erreichen. Staatspräsident Kais Saied hat den Regierungschef gefeuert und dem Parlament eine 30-tägige Auszeit verordnet. Tunesien galt bisher als "Leuchtturm" des Arabischen Frühlings. Hier starteten vor rund zehn Jahren die Proteste, die Nordafrika und den Nahen Osten ergriffen - viele Langzeitherrscher der Region wurden entmachtet. International wurde Tunesien bejubelt, weil es als einziges Land der Region geschafft hat, eine Demokratie aufzubauen. Doch diese ist aktuell in Gefahr. Wie es zur Staatskrise kommen konnte, darüber sprechen wir mit ARD-Korrespondentin Dunja Sadaqi. Und Stefan Schaaf (ARD Madrid) erklärt, ob die Anstrengungen des Arabischen Frühling nun gescheitert sind.

24 Min.
Staatspräsident Xi Jinping
30.07.2021

Weltmacht China

Nie zuvor war China so beeindruckend, so mächtig und so autoritär. Muslimische Uiguren landen in Umerziehungslagern, die Demokratiebewegung in Hongkong wird zerschlagen. China droht Taiwan offen mit Gewalt. Zugleich ist das kommunistische China in den letzten Jahren zu einer wirtschaftlichen Supermacht geworden - ein Staat, der auch technologisch den Europäern mit grossen Schritten davon läuft. Weltmacht China - darüber sprechen wir heute mit Steffen Wurzel, ARD- Korrespondent in Shanghai. Er erzählt uns, warum australischer Hummer und Wein gerade nicht so gut in China ankommen. Wir sprechen mit Ariane Reimers, frühere Peking- Korrespondentin der ARD und jetzt gerade beim Mercator Institut für China-Studien, dem Merics. Und wir sprechen mit Reinhard Bütikofer, dem Chef der China-Delegation im EU-Parlament, der gerade den Zorn der Chinesen auf sich gezogen hat.

31 Min.
Explosion im Beiruter Hafen 2020
23.07.2021

Beirut - 1 Jahr nach der Explosion

Alle in Beirut wissen, was sie vergangenes Jahr am 4. August gemacht haben: An dem Tag, als im Hafen der Stadt 2750 Tonnen Ammoniumnitrat in die Luft geflogen sind. Ein Ereignis, dass sich ins kollektive Gedächtnis gebrannt hat. 190 Menschen starben. Ganze Stadtviertel wurden zerstört. Wir fragen ein Jahr danach: Wo steht der Libanon heute? Und sprechen darüber mit Ramin Sina, der als Reporter kurz nach der Explosion in Beirut war und dort unter der Aufräumenden Mouin Jabr, einen libanesischen Podcaster, kennengelernt hat. Heiko Wimmen analysiert für die International Crisis Group die politische Lage im Libanon. Und Ute Brucker erzählt von ihren aktuellen Recherchen im Land. *** Hier gibt's die Podcast-Folge von Sack Reis mit Ramin und Mouin zu hören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/sack-reis-was-geht-dich-die-welt-an/83238472/

33 Min.
Kinder im Plastikmüll
16.07.2021

Kampf gegen Plastikmüll

Manche Kinder in Ländern wie Ghana können sich einen sauberen Strand und eine Meer ohne Plastikmüll inzwischen nicht mehr vorstellen. In asiatischen Ländern wie Indonesien ist das Wasser eines Flusses unter den Mengen an Plastikmüll kaum noch zu sehen. Doch einige, vor allem jüngere, Menschen haben beschlossen, dagegen anzukämpfen: Zum Beispiel mit Müllsammel-Aktionen am Strand, mit Belohnungssystemen oder mit innovativen Recycling-Ideen. Kann damit das globale Müll-Problem gelöste werden? Wieviel können wir selbst daran ändern? Welche Rolle spielt dabei die Corona-Pandemie? Darüber spricht Moderatorin Natalie Amiri mit Bernhard Bauske vom WWF, mit der ARD-Korrespondentin Lena Bodewein aus dem Studio Singapur und mit ARD-Korrespondent Norbert Hahn aus dem Studio Nairobi.

36 Min.
Wassertropfen
09.07.2021

Wasser - Ware oder Menschenrecht?

Duschen, aufs Klo gehen, Händewaschen- all das verbraucht große Mengen Wasser. Wir drehen dafür schnell den Hahn auf. Aber so einfach ist es in vielen Teilen der Welt nicht. Mehr als 2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser - obwohl das eigentlich ein festgeschriebenes Menschenrecht ist. Verschärft wird die Situation dadurch, dass Wasser vielerorts schon in privater Hand ist. Wasser wird zur Ware. Darüber sprechen wir mit Benjamin Adrion, der die Initiative "Viva con Agua" gegründet hat. USA- Korrespondentin Kerstin Klein berichtet, wie sich in Kalifornien Hedgefonds Grundstücke sichern, unter denen Wasserquellen sprudeln. Wohin es führt, wenn Wasser überwiegend in privater Hand ist, sieht man in Chile. Dort sitzt ein Teil der Landbevölkerung schon jetzt auf dem Trockenen. Warum wir in Europa mit unseren Konsumgewohnheiten zur Anspannung der Lage beitragen, erklärt Matthias Ebert (ARD Südamerika). https://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/weltspiegel-reportage-amerikas-kampf-ums-wasser/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3dlbHRzcGllZ2VsLzk0OWZkNjdiLTIyZGYtNGU0Zi05ODdjLTkyOGU2N2FhYTM3MA/ Moderation: Joana Jäschke Redaktion : Steffi Fetz

31 Min.