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Zwischen Hamburg und Haiti

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Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie leben, was sie wünschen. Wir fragen unsere Reporter*innen aber auch, wie sie selber sich gefühlt haben beim Reisen, wie es ist, fremd in fernen Welten zu sein. Lassen Sie sich von unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" einladen, mitzureisen und vielleicht auch eigene Reisepläne zu schmieden.

Alle Episoden

Ein Truck steht in einer Goldmine in Australien
19.09.2021

Zwischen Hamburg und Haiti: GoGo Western Australia

Unterwegs auf den Spuren der Goldsucher in Westaustralien auf dem 1.000 Kilometer langen Golden Quest Discovery Trail. Eine Sendung von Sven Weniger und Michael Marek Seit über 100 Jahren wird im Westen des fünften Kontinents Gold abgebaut - ein Rausch, der Ende des 19. Jahrhunderts Tausende Glücksritter aus aller Welt in die Einöde trieb. Damals nahmen die Goldsucher keinerlei Rücksicht auf die Natur und die Aborigines, die dort als einzige Menschen Tausende von Jahren lebten. Wie sieht es heute dort aus? Unterwegs auf dem Golden Quest Discovery Trail Michael Marek und Sven Weniger haben sich auf Spurensuche in den Eastern Goldfields begeben, dort, wo alles begann. Sie bereisten den Golden Quest Discovery Trail - eine 1.000 km lange Rundreise auf dem legendären Goldsucher-Trail aus der Hochzeit des Goldrausches.

33 Min.
Die Ionischen Inseln liegen am westlichen Rand Griechenlands im Mittelmeer. Italien ist nicht weit.
12.09.2021

Jungbrunnen Ionische Inseln

Eine Sendung von Till Lehmann Die Ionischen Inseln im Westen Griechenlands sind so vielfältig wie kaum eine andere griechische Region. Grüne Hügel, liebliche Buchten, unbewohnte Inseln, schroffe Klippen. Überall ist hier die Nähe zu Italien spürbar. In Städten und Dörfern finden sich Spuren der Venezianischen Herrschaft. Die Inseln waren nicht nur der Ausgangspunkt der legendären Abenteuer des Odysseus - sie sind bis heute Orte des Aufbruchs. Anastasia Gerolimatou ist mit 82 Jahren die älteste Windsurferin der Welt - verbrieft im "Guinnessbuch der Rekorde". Dabei hat sie erst im Alter von 40 Jahren damit angefangen. Schutz für Meeresschildkröten auf den Ionischen Inseln Annya McKenzie, Biologin aus England, und ihr Team von "Wildlife Sense" wollen die Meeres-Schildkröten rund um die Ionsichen Inseln schützen. Immer öfter rollt hier schweres Wetter aus dem Westen an. Durch die Klimaerwärmung haben die Stürme mittlerweile Kraft wie tropische Unwetter. Haris Amourgis sammelt alte VW-Käfer - er ist hin und weg von diesen Autos, seitdem er als kleiner Junge einen Disney-Film mit einem Käfer sah, der die Nummer 53 trug und Herbie genannte wurde. Vor sieben Jahren hat er den Käfer-Club von Kefalonia gegründet.

28 Min.
Transsibirische Eisenbahn
05.09.2021

10.000 Kilometer von Moskau nach Peking: unterwegs mit der Transsib

Eine Sendung von Rita Knobel-Ulrich Es ist die "Mutter aller Zugreisen", die Fahrt mit der Transsib durch das größte Land der Erde: Fast 10.000 Kilometer von Moskau nach Peking. Ein komfortabler, gar ein luxuriöser Zug ist sie nicht. Russen nutzen sie mit Kisten, Koffern und Kindern als preiswertes Transportmittel vom europäischen Westen Russlands nach Sibirien, für Rucksackreisende aus den kleinen Ländern Europas ist sie dagegen ein Abenteuer. Draußen ziehen endlose Birkenwälder, kleine Dörfer, riesige aus dem Boden gestampfte Städte wie Novosibirsk "Neusibirien" vorbei. Temperaturunterschiede von minus 50 Grad im Winter Unterwegs stehen immer wieder Streckenwärterinnen mit einer kleinen gelben Fahne und signalisieren freie Fahrt, Gleisarbeiter sind unablässig dabei, die Trasse in Ordnung zu halten, denn die Schienen müssen Temperaturunterschiede von minus 50 Grad im Winter und plus 30 Grad im Sommer aushalten. Es geht am Baikalsee entlang, für Russen ein "Heiliges Meer", durch die Wüste Gobi und die Mongolei, an der Großen Mauer entlang bis nach Peking.

34 Min.
Das einzige Dorf auf der Insel Corvo der Azoren
29.08.2021

Die Azoren - von stürmischen Winden und einer Kokainschwemme

Das Azorenhoch sorgt meist für Sonnenschein in Mitteleuropa. Auf den neun Inseln selbst spielen dagegen Wind und Regen oft die Hauptrolle. Eine Sendung von Oliver Neuroth Die Azoren kennen viele aus dem Wetterbericht: Das Azorenhoch sorgt meist für Sonnenschein in Mitteleuropa. Auf den neun Inseln selbst spielen dagegen Wind und Regen oft die Hauptrolle, was das Leben der Bewohner zu einer Herausforderung macht. Einige Inseln sind manchmal tagelang nicht erreichbar. Für viele Segler sind die Azoren ein strategischer Punkt: Sie legen bei Atlantiküberquerungen einen Stopp dort ein. Azoren: auch für Naturliebhaber ein lohnenswertes Ziel Aber auch für Naturliebhaber ist die Inselgruppe eine Reise wert. Nirgendwo sonst in Europa finden sich solche spektakuläre Vulkankrater und Wasserfälle. Das Leben in Teilen der Hauptinsel São Miguel wird allerdings von einem Drogenproblem überschattet, das vor 20 Jahren auf kuriose Art und Weise seinen Lauf nahm. Für "Zwischen Hamburg und Haiti" war Oliver Neuroth auf den Azoren.

27 Min.
Der Platz des Himmlischen Friedens (Tian'anmen) im Jahr 2015 - Menschen auf Fahrrädern fahren am Platz vorbei
22.08.2021

Früher war mehr Offenheit … China 1987 und 2021

Dethard Fissen erlebte 1987 ein China, in dem sich junge Leute dem Westen öffneten. Steffen Wurzel, ARD Korrespondent erläutert: Heute schottet sich China wieder ab. Von Dethard Fissen und Steffen Wurzel, ARD Studio Shanghai, Moderation: Juliane Eisenführ Dethard Fissen reiste 1987 für "Zwischen Hamburg und Haiti" in ein exotisches, für deutsche Touristen noch sehr fremdes Land. Die Peking-Oper, das Interesse junger Leute an westlicher Kultur, die uralte chinesische Kultur: Das alles faszinierte ihn -bei dem Bestreben, das riesige Land zu verstehen. Der Schwerpunkt der Reise von Dethard Fissen war Peking - heute meistens Beijing. Ihm erschien Vieles widersprüchlich. "Ein Land der jahrhundertelangen Isolation, in dem die Vergangenheit beschworen wird und Ansprüche an die politische Gegenwart formuliert werden. In dem man das Wesen des Sozialismus erkundet und gleichzeitig den Verlockungen der Privatwirtschaft nachgibt." China ist noch heute nicht leicht zu erfassen Das riesige China ist noch heute nicht leicht zu erfassen - bestätigt Steffen Wurzel, seit fünf Jahren ARD-Korrespondent in Shanghai. Doch wo Dethard Fissen 1987 Studierende kennen lernte, die an Demokratie interessiert und demonstrationswillig waren, hat sich die Lage inzwischen geändert. Nachdem 1989 die Demonstrationen am Tian An Men Platz blutig niedergeschlagen wurden ist der Widerstand gebrochen. Man hat sich generell arrangiert - und spricht möglichst wenig über die Vergangenheit. Nicht über die Studentenunruhen, nicht über Maos Kulturrevolution, die Hunderttausende das Leben gekostet hat. China will modern - auch westlich sein China will modern - auch westlich sein - schottet sich aber gleichzeitig wieder viel mehr ab als in den 80er-Jahren, bilanziert Steffen Wurzel im Gespräch mit Juliane Eisenführ. Geblieben sei allerdings der Stolz. Nach wie vor beschwöre man gerne die großartige Vergangenheit des alten China. Der Kontrast zwischen der Reportage von 1987 und den Verhältnissen von heute ermöglicht eine faszinierende Zeitreise.

25 Min.

Dethard Fissen erlebte 1987 ein China, in dem sich junge Leute dem Westen öffneten. Steffen Wurzel, ARD Korrespondent erläutert: Heute schottet sich China wieder ab. Von Dethard Fissen und Steffen Wurzel, ARD Studio Shanghai, Moderation: Juliane Eisenführ Dethard Fissen reiste 1987 für "Zwischen Hamburg und Haiti" in ein exotisches, für deutsche Touristen noch sehr fremdes Land. Die Peking-Oper, das Interesse junger Leute an westlicher Kultur, die uralte chinesische Kultur: Das alles faszinierte ihn -bei dem Bestreben, das riesige Land zu verstehen. Der Schwerpunkt der Reise von Dethard Fissen war Peking - heute meistens Beijing. Ihm erschien Vieles widersprüchlich. "Ein Land der jahrhundertelangen Isolation, in dem die Vergangenheit beschworen wird und Ansprüche an die politische Gegenwart formuliert werden. In dem man das Wesen des Sozialismus erkundet und gleichzeitig den Verlockungen der Privatwirtschaft nachgibt." China ist noch heute nicht leicht zu erfassen Das riesige China ist noch heute nicht leicht zu erfassen - bestätigt Steffen Wurzel, seit fünf Jahren ARD-Korrespondent in Shanghai. Doch wo Dethard Fissen 1987 Studierende kennen lernte, die an Demokratie interessiert und demonstrationswillig waren, hat sich die Lage inzwischen geändert. Nachdem 1989 die Demonstrationen am Tian An Men Platz blutig niedergeschlagen wurden ist der Widerstand gebrochen. Man hat sich generell arrangiert - und spricht möglichst wenig über die Vergangenheit. Nicht über die Studentenunruhen, nicht über Maos Kulturrevolution, die Hunderttausende das Leben gekostet hat. China will modern - auch westlich sein China will modern - auch westlich sein - schottet sich aber gleichzeitig wieder viel mehr ab als in den 80er-Jahren, bilanziert Steffen Wurzel im Gespräch mit Juliane Eisenführ. Geblieben sei allerdings der Stolz. Nach wie vor beschwöre man gerne die großartige Vergangenheit des alten China. Der Kontrast zwischen der Reportage von 1987 und den Verhältnissen von heute ermöglicht eine faszinierende Zeitreise.

Bewohner von Kolvari in den Mangrovenwäldern der Sundarbans
13.08.2021

Die Sundarbans - Der größte Mangrovensumpf der Welt

Von Achim Nuhr Im Grenzgebiet von Indien und Bangladesch, wo mächtige Flüsse in den Golf von Bengalen münden, liegen die Sundarbans. In dem größten Mangrovensumpf der Welt leben fast fünf Millionen Inder sowie zwei Millionen Bangladeschis, viele von ihnen auf überfüllten Inseln. Weil der Meeresspiegel steigt, bröckelt ihre Heimat: Mehrere Inseln versanken bereits komplett im Meer, weitere könnten in den nächsten Jahren folgen. Tausende Familien verloren bereits ihre Äcker, die Vereinten Nationen erklärten sie zu Umweltflüchtlingen. Der Autor bereiste die Sundarbans und fragte Einwohner und Experten nach der Zukunft der Region, die nur 80 Kilometer unterhalb der Millionenstadt Kalkutta beginnt.

27 Min.
Die blauen Kuppeln der Neuen Kathedrale sind das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Cuenca.
08.08.2021

Ecuador - Auf den Spuren der Inkas

Eine Sendung von Thomas H. A. Becker Drei Weltkulturerbe der UNO vereinigen sich in Cuenca: Eines beginnt noch vor den Toren der Stadt: Durch das Naturschutzgebiet Cajas mit seinen Andenkondoren und Brillenbären verläuft der Qhapaq Ñan. Das ist Kichwa, die Sprache der Ureinwohner Ecuadors. Besser bekannt ist das Wegesystem als der Inka-Trail. Das "Volk der Sonne" hat auf ihm Handel getrieben und Kriege geführt. Noch heute führt der Inka-Trail durch Cuencas Innenstadt. Allerdings reiht sich jetzt Kneipe an Kneipe. Inka Trail führt durch Cuencas Innenstadt Er ist die Partymeile des 300.000-Einwohner-Städtchens, hoch in den ecuadorianischen Anden, keine 300 Kilometer vom Äquator entfernt. Die Altstadt steht schon seit über 20 Jahren unter dem Schutz der UNESCO. Ihre charmanten Kolonialbauten und eleganten Bürgerhäuser säumen den zentralen Platz, den Parque Plaza Abdón Calderón: Um seinen kleinen Steinbrunnen spielen Kinder, alte Menschen sitzen auf den Bänken und betrachten gelassen das Treiben von Straßenverkäufern, Schuhputzern und den zähflüssigen Verkehr auf den Kopfsteinpflasterstraßen vor den gleich zwei Kathedralen der Stadt. Panamahut - bekanntester Exportartikel Cuenca ist gelassen - aber elegant. So wie der bekannteste Exportartikel der Stadt: Der sogenannte Panama-Hut hat schon die Köpfe von Erich Honecker, Winston Churchill und Humphrey Bogart geschmückt. Allerdings kennt kaum jemand die wahre Herkunft des mondänen Strohhutes. Der Panama-Hut heißt eigentlich Paja-Toquilla und kommt aus Ecuador. Die traditionelle Handwerkskunst des Hutwebens ist einzigartig und wurde deshalb ebenfalls als Welterbe anerkannt. NDR Reporter Thomas Becker lebt in dem kleinen Land am Äquator. Sein Besuch im charmante Kolonialstädtchen, rund 2.500 Meter über der tropischen Tiefebene, wird sein vorerst letzter Bericht aus Ecuador sein, bevor er nach sechs Jahren in seine norddeutsche Heimat Braunschweig zurückkehrt.

30 Min.

Eine Sendung von Thomas H. A. Becker Drei Weltkulturerbe der UNO vereinigen sich in Cuenca: Eines beginnt noch vor den Toren der Stadt: Durch das Naturschutzgebiet Cajas mit seinen Andenkondoren und Brillenbären verläuft der Qhapaq Ñan. Das ist Kichwa, die Sprache der Ureinwohner Ecuadors. Besser bekannt ist das Wegesystem als der Inka-Trail. Das "Volk der Sonne" hat auf ihm Handel getrieben und Kriege geführt. Noch heute führt der Inka-Trail durch Cuencas Innenstadt. Allerdings reiht sich jetzt Kneipe an Kneipe. Inka Trail führt durch Cuencas Innenstadt Er ist die Partymeile des 300.000-Einwohner-Städtchens, hoch in den ecuadorianischen Anden, keine 300 Kilometer vom Äquator entfernt. Die Altstadt steht schon seit über 20 Jahren unter dem Schutz der UNESCO. Ihre charmanten Kolonialbauten und eleganten Bürgerhäuser säumen den zentralen Platz, den Parque Plaza Abdón Calderón: Um seinen kleinen Steinbrunnen spielen Kinder, alte Menschen sitzen auf den Bänken und betrachten gelassen das Treiben von Straßenverkäufern, Schuhputzern und den zähflüssigen Verkehr auf den Kopfsteinpflasterstraßen vor den gleich zwei Kathedralen der Stadt. Panamahut - bekanntester Exportartikel Cuenca ist gelassen - aber elegant. So wie der bekannteste Exportartikel der Stadt: Der sogenannte Panama-Hut hat schon die Köpfe von Erich Honecker, Winston Churchill und Humphrey Bogart geschmückt. Allerdings kennt kaum jemand die wahre Herkunft des mondänen Strohhutes. Der Panama-Hut heißt eigentlich Paja-Toquilla und kommt aus Ecuador. Die traditionelle Handwerkskunst des Hutwebens ist einzigartig und wurde deshalb ebenfalls als Welterbe anerkannt. NDR Reporter Thomas Becker lebt in dem kleinen Land am Äquator. Sein Besuch im charmante Kolonialstädtchen, rund 2.500 Meter über der tropischen Tiefebene, wird sein vorerst letzter Bericht aus Ecuador sein, bevor er nach sechs Jahren in seine norddeutsche Heimat Braunschweig zurückkehrt.

Die Festung Petra in Georgien
01.08.2021

Georgien - Die Erben der alten Kolchis

Von Tatjana Montik Wo ist das legendäre Land gewesen, dem im antiken Griechenland so viele Sagen, Mythen, Gedichte und sogar Theaterstücke gewidmet wurden? Wo ist das Königreich gewesen, das vom mächtigen König Aetes regiert wurde, dessen Tochter, die Zauberin Medea, als die Begründerin der Medizin galt und dem griechischen Helden Jason zu seinem Glück verhalf? Wohin steuerten die griechischen Argonauten, um in den Besitz des Goldenen Vlieses zu kommen? Diese Fragen haben im Laufe der Geschichte viele interessiert. Unter anderem Heinrich Schliemann, den berühmt-berüchtigten deutschen Laien-Archäologen, der nach seinen Ausgrabungen in Troja auch den Palast des kolchischen Königs Aetes ausfindig machen wollte. Wo lag die alte Kolchis, dieses geheimnisvolle Land, das Traumziel der griechischen Helden? Was ist derzeit auf dessen Gebiet zu sehen und zu erleben? Auf der Suche nach dem Traumziel Kolchis der griechischen Helden in Georgien Tatjana Montik hat sich all diese Fragen gestellt. Um herauszufinden, was von diesem antiken und einst mächtigen Staat an der Schwarzmeerküste heute noch zu sehen ist, hat sie sich in Westgeorgien auf die Suche nach den Erben der alten Kolchis gemacht. Sie besucht Griechen, die bis heute in Georgien leben, sie berichtet von der Tradition des Tee-Anbaus im Südkaukasus sowie über eine gelungene Symbiose des christlichen und moslemischen Glaubensbekenntnisses in den georgischen Familien.

37 Min.
NDR Reporterin Elisabeth Weydt auf "Haiti"-Reportage in Mexiko auf den Spuren der Maya
25.07.2021

Mexiko - Auf den Spuren der Mayas

Unterwegs auf den Spuren der Maya - und den Resten modernen Tourismus an der mexikanischen Karibikküste der Riviera Maya. Von Elisabeth Weydt Das Hinterland der mexikanischen Karibikküste an der Riviera Maya ist voller magischer Wasserlöcher. Sie heißen Cenoten und wurden im Lauf der Zeit ins Karstgestein gewaschen. Es gibt kleine Cenoten - so groß wie Pfützen - und riesige, in die ganze Kathedralen passen würden. In manchen leben Fledermäuse und Schildkröten, in einer sogar ein Krokodil. Und nach dem Glauben der alten Maya lebte hier der Regengott Chaac, als Mittelsfigur zwischen unserer Welt und der Unterwelt. Elisabeth Weydt war für uns in Mexiko auf den Spuren der Maya. Die Dschungelstadt Koba war über mehrere Jahrhunderte hinweg ein zentraler Knotenpunkt im groß angelegten Netzwerk aus Straßen und Städten der Maya. Zu ihrer Blütezeit zwischen 600 und 900 nach Christus zog sich ihr Netz über ein Gebiet, auf dem heute die Staaten Guatemala, Honduras, Nicaragua, Belize und der Süden Mexikos liegen. Sergio Chan Chan ist ein Nachfahre der alten Hochkultur, er führt uns durch die alte Stätte und erörtert ihren Untergang. Am Strand der mexikanischen Karibik wird immer wieder das Plastik unserer industrialisierten Weltgesellschaft angespült oder von Touristen hinterlassen. Die Initiative "Snorkeling for Trash" hat es sich zur Aufgabe gemacht, zumindest einen kleinen Teil der Millionen Tonnen von Plastikabfall im Meer einzusammeln oder herauf zu tauchen. Antonio Ortega ist Mitinitiator der Initiative und erzählt, was ihn sonntags um sieben an den Strand zieht.

31 Min.

Unterwegs auf den Spuren der Maya - und den Resten modernen Tourismus an der mexikanischen Karibikküste der Riviera Maya. Von Elisabeth Weydt Das Hinterland der mexikanischen Karibikküste an der Riviera Maya ist voller magischer Wasserlöcher. Sie heißen Cenoten und wurden im Lauf der Zeit ins Karstgestein gewaschen. Es gibt kleine Cenoten - so groß wie Pfützen - und riesige, in die ganze Kathedralen passen würden. In manchen leben Fledermäuse und Schildkröten, in einer sogar ein Krokodil. Und nach dem Glauben der alten Maya lebte hier der Regengott Chaac, als Mittelsfigur zwischen unserer Welt und der Unterwelt. Elisabeth Weydt war für uns in Mexiko auf den Spuren der Maya. Die Dschungelstadt Koba war über mehrere Jahrhunderte hinweg ein zentraler Knotenpunkt im groß angelegten Netzwerk aus Straßen und Städten der Maya. Zu ihrer Blütezeit zwischen 600 und 900 nach Christus zog sich ihr Netz über ein Gebiet, auf dem heute die Staaten Guatemala, Honduras, Nicaragua, Belize und der Süden Mexikos liegen. Sergio Chan Chan ist ein Nachfahre der alten Hochkultur, er führt uns durch die alte Stätte und erörtert ihren Untergang. Am Strand der mexikanischen Karibik wird immer wieder das Plastik unserer industrialisierten Weltgesellschaft angespült oder von Touristen hinterlassen. Die Initiative "Snorkeling for Trash" hat es sich zur Aufgabe gemacht, zumindest einen kleinen Teil der Millionen Tonnen von Plastikabfall im Meer einzusammeln oder herauf zu tauchen. Antonio Ortega ist Mitinitiator der Initiative und erzählt, was ihn sonntags um sieben an den Strand zieht.

der Grundlsee in Österreich
18.07.2021

Das Ausseerland - Mensch und Natur im Salzkammergut

Futuristische Berge, glasklare Seen, Narzissen-Wiesen - die Natur zeigt sich in diesem Teil der Steiermark von ihrer schönsten Seite. "Altaussee ist kein Dorf, sondern eine Krankheit, die man nie wieder los wird": Mit diesem Zitat unterstrich der deutsche Schriftsteller Jakob Wassermann (1873-1934) seine Liebe zum Ort und zur Region in der Mitte Österreichs. Wassermann gehörte seinerzeit zu den populärsten Schriftsellern im deutschsprachigen Raum. 1919 zog der gebürtige Fürther nach Altaussee und wurde dort auch begraben - inmitten eines Juwels: futuristische Berge, glasklare Seen, Narzissen-Wiesen - die Natur zeigt sich in diesem Teil der Steiermark von ihrer schönsten Seite. Menschen am Altaussee: ein besonderer Schlag Und auch der Ausseer ist ein besonderer Schlag Mensch: Er gilt als selbstbewusst, vielleicht auch etwas störrisch. Für die Habsburger waren die Ausseer wichtig, denn hier wurde das weiße Gold, das Salz, abgebaut. Damit finanzierte Wien seine Krone. Noch heute wird in Altaussee Salz abgebaut. Die Augen sind heute im Ausseerland auf die Zukunft gerichtet: Der Hausberg von Altaussee, der Loser, soll eine neue Gondelbahn bekommen. Die Modernisierung des Losers verfolgen die Einheimischen mit einer gesunden Skepsis. Denn trotz Salz und beeindruckender Natur hat auch hier der Tourismus in den zurückliegenden Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Gern wird hier vom sanften Tourismus gesprochen: Keine Inszenierungen, keine Bettenburgen, wie man sie von Tirol her kennt. Böse Zungen würden in solchen Fällen von einem "verschlafenen Nest" sprechen. NDR-Reporter Dennis Burk besuchte für uns die Region - 23 Jahre nach seinem letzten Aufenthalt dort. Denn als Kind verbrachte er hier oft die Ferien. Und sein Fazit: Mensch & Natur haben trotz des Fortschritts ihre Natürlichkeit behalten. Und: Diese "Krankheit Altausee" wird man wirklich nicht wieder los!

29 Min.

Futuristische Berge, glasklare Seen, Narzissen-Wiesen - die Natur zeigt sich in diesem Teil der Steiermark von ihrer schönsten Seite. "Altaussee ist kein Dorf, sondern eine Krankheit, die man nie wieder los wird": Mit diesem Zitat unterstrich der deutsche Schriftsteller Jakob Wassermann (1873-1934) seine Liebe zum Ort und zur Region in der Mitte Österreichs. Wassermann gehörte seinerzeit zu den populärsten Schriftsellern im deutschsprachigen Raum. 1919 zog der gebürtige Fürther nach Altaussee und wurde dort auch begraben - inmitten eines Juwels: futuristische Berge, glasklare Seen, Narzissen-Wiesen - die Natur zeigt sich in diesem Teil der Steiermark von ihrer schönsten Seite. Menschen am Altaussee: ein besonderer Schlag Und auch der Ausseer ist ein besonderer Schlag Mensch: Er gilt als selbstbewusst, vielleicht auch etwas störrisch. Für die Habsburger waren die Ausseer wichtig, denn hier wurde das weiße Gold, das Salz, abgebaut. Damit finanzierte Wien seine Krone. Noch heute wird in Altaussee Salz abgebaut. Die Augen sind heute im Ausseerland auf die Zukunft gerichtet: Der Hausberg von Altaussee, der Loser, soll eine neue Gondelbahn bekommen. Die Modernisierung des Losers verfolgen die Einheimischen mit einer gesunden Skepsis. Denn trotz Salz und beeindruckender Natur hat auch hier der Tourismus in den zurückliegenden Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Gern wird hier vom sanften Tourismus gesprochen: Keine Inszenierungen, keine Bettenburgen, wie man sie von Tirol her kennt. Böse Zungen würden in solchen Fällen von einem "verschlafenen Nest" sprechen. NDR-Reporter Dennis Burk besuchte für uns die Region - 23 Jahre nach seinem letzten Aufenthalt dort. Denn als Kind verbrachte er hier oft die Ferien. Und sein Fazit: Mensch & Natur haben trotz des Fortschritts ihre Natürlichkeit behalten. Und: Diese "Krankheit Altausee" wird man wirklich nicht wieder los!

Der Zug Rocky Mountaineer für Touristen entlang des  Bow Rivers in der Nähe des Banff National Park in Alberta, Canada.
04.07.2021

Mit dem Rocky Mountaineer durch Kanadas Wilden Westen

Der Weg ist das Ziel. Diesen Spruch haben wir alle schon einmal gehört. Doch meistens stimmt er nicht. Denn wenn wir reisen, dann ist die Zeit des Unterwegs-Seins, die An- und Abreise, normalerweise eher lästig. Wir nehmen sie in Kauf. Wir reisen, um von A nach B zu kommen. Bei B, am Ziel also, beginnt dann erst der eigentliche Urlaub, die Erholung, das Abenteuer oder was immer wir uns vorgenommen haben. Doch es gibt Ausnahmen. Es gibt Formen des Reisens, bei denen wirklich der Weg das Ziel ist. Ein solches Beispiel ist eine Fahrt mit einem Panoramazug quer durch die Rocky Mountains. Berge, Täler, Flüsse, Prärielandschaften, Elche und Bären, kurz: alles, was uns zu Kanada einfällt. Guido Meyer hat zwei Tage lang mit dem Zug Rocky Mountaineer den Westen Kanadas durchquert.

29 Min.