Weitwinkel

Armut, Hunger, Corona - Bangladesch vor der humanitären Katastrophe

Während fast alle Industrieländer begonnen haben, die Corona-bedingten Verbote und Einschränkungen des öffentlichen Lebens langsam zu lockern, ist in vielen Entwicklungsländern das wahre Ausmaß von Covid-19 noch gar nicht abzusehen. Auch nicht in Bangladesch, einem der ärmsten Länder Südasiens. Die meisten Textilfabriken, die für Modemarken weltweit produzieren, waren bis vor kurzem geschlossen. Die Näherinnen und Näher warten vergeblich auf Lohn. Katastrophal sieht es auch in den Flüchtlingslagern aus - die hygienischen Verhältnisse sind erschütternd: "Wer einmal in solch einem Flüchtlingslager war, der wird dieser Bilder nicht mehr vergessen", sagt unsere Korrespondentin Silke Diettrich im Gespräch mit Stefanie Jacob.

Cox’s Bazar: Rohingya-Flüchtlinge stehen in einem Flüchtlingslager.
27 Min. | 5.6.2020