Weitwinkel

Der "demografische Genozid" an den Uiguren in China

Von dem spricht der China-Experte Adrian Zenz. Systematisch geht die chinesische Regierung gegen die muslimische Minderheit, die Uiguren, in der Autonomieregion Xinjiang im Nordwesten Chinas vor. Es gibt Zwangs-Sterilisationen und Abtreibungen - die nächste Generation der Uiguren ist unerwünscht. Außerdem sollen rund eine Million Uiguren in Internierungslagern gefangen gehalten werden. Die chinesische Regierung streitet alles ab, spricht von "Berufsbildungseinrichtungen", die von den Insassen freiwillig besucht würden. Mittlerweile sind geheime Dokumente aufgetaucht, aus denen hervorgeht, dass Uiguren wegen nichtiger Gründe in die Internierungslager müssen - und einige dort auch misshandelt werden. Wir sprechen darüber mit unserem Korrespondenten Axel Dorloff.

Uigurin mit blauer Fahne bei Demonstration in Amsterdam
26 Min. | 17.7.2020