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EU-Flüchtlingspolitik in Coronazeiten | Berichte von Korrespondenten

Knapp 20 000 Menschen leben auf engstem Raum im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Falls die Lungenkrankheit Covid-19 hier ausbrechen sollte, droht eine humanitäre Katastrophe. Ähnlich ist es auch in der Türkei. Das Camp an der türkisch-griechischen Grenze vom März wurde aufgelöst - zum Schutz vor Corona. Doch die gesundheitliche Versorgung in den Ersatzlagern ist prekär. Dabei könnte die Europäische Union etwas unternehmen, um das Problem zu lösen: Welche Chancen hat ein neuer EU-Migrationspakt in Coronazeiten? Darüber sprechen wir mit Thomas Bormann, ARD-Studio Athen, mit Katharina Willinger, ARD-Studio Istanbul, und mit Alexander Göbel, ARD-Studio Brüssel. Redaktionsschluss: 09.04.2020

Kinder im Flüchtlingslager in Griechenland
26 Min. | 10.4.2020