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Jesidinnen: Fünf Jahre nach der Rettung vom IS

Bald fünf Jahre ist es her, dass das Land Baden-Württemberg mehr als 1000 Frauen und Kinder in einem ‘Sonderkontingent’ nach Deutschland geholt hat. Traumatisiert, weil sie von Kämpfern des sogenannten islamischen Staates versklavt, schwer misshandelt und oft auch vergewaltigt worden sind. Wie geht es den Frauen heute? Wir treffen Samia, die als 17-Jährige vor dem IS fliehen konnte und mittlerweile in Deutschland eine Ausbildung macht. Die baden-württembergische Staatsministerin Theresa Schopper erklärt, warum es so schwierig ist, die überlebenden Männer dieser Familien nachzuholen. Und wir sprechen mit ARD-Reporter Volkmar Kabisch, der seit Jahren zu den Verbrechen des IS recherchiert.

Frauen in den Bergen im Nordirak
29 Min. | 29.5.2020