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SWR2 Wissen 03.06.2008: Rapa Nui - die Enträtselung der Osterinsel

Am Ostermontag 1732 entdeckte ein niederländischer Kapitän im Südpazifik eine der entlegensten Inseln der Welt - und nannte sie "Osterinsel". Lange Zeit blieb rätselhaft, wer 3800 Kilometer vom südamerikanischen Festland entfernt Hunderte von steinernen Moai-Figuren aus dem Lavagestein gehauen hatte - und wer die Steine von ihrem Sockel stürzte. Immerhin sind die Moais durchschnittlich sieben Meter hoch und rund zehn Tonnen schwer. Bis heute ist auch nicht vollständig geklärt, warum die polynesische Urgesellschaft fast völlig verschwunden war, als die ersten Europäer die Osterinsel betraten. Neuere Forschungen belegen, dass das isolierte Eiland ein Beispiel für die ökologische Selbstzerstörung einer Inselbevölkerung ist. SWR2 Wissen 03.06.2008, eine Sendung von Michael Marek

Eine Frau mit einer Sonnenbrille, auf der sich eine Weltkarte, eine Doppelhelix und ein Motiv von DaVinci spiegeln.
26 Min. | 3.6.2008