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Wie der Mensch in die Schöpfung eingreift

"Der Mensch darf nicht in die Schöpfung eingreifen", so ist aus christlichen Kreisen oft zu hören. Dabei tut er das längst: Ein Großteil der Biomasse auf der Erde besteht aus hochgezüchteten Kulturpflanzen, die mit ihren wilden Vorfahren kaum noch Ähnlichkeit haben. Auch Hunde, Hühner und Rinder hat der Mensch für seine Zwecke optimiert. Manche denken nun schon daran, auch den Menschen selbst nach seinen eigenen Perfektionsvorstellungen zu gestalten, mithilfe der Gen- und Reproduktionstechnik, aber auch der Neurobiologie. Nimmt der Mensch in Zukunft also seine eigene Evolution in die Hand?

Kreisformen
27 Min. | 5.8.2010