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Schattenfroh. Ein Requiem

Der Ich-Erzähler ist gefangen innerhalb seiner "Gesichtsmaske". Das hindert ihn aber nicht, Reflexionen zum eigenen "Ich schreibe", zur deutschen Geschichte, zum "Vater"-Komplex als Machtstruktur, zu Gott und Glaube zu entwickeln. Michael Lentz führt den Leser in die Innenwelt der Gedanken und Vorstellungen. Auf über 1000 Seiten entwickelt sich eine kunstfertige Reflexionsprosa, die den Leser zu fesseln versteht. | Verlag S. Fischer, 36 Euro.| Rezension von Andreas Puff-Trojan.

Buchcover: Michael Lentz: "Schattenfroh. Ein Requiem"
7 Min. | 2.9.2018